Sicherheits-Funknetz günstiger als gedacht Kanton Luzern spart unverhofft fünf Millionen Franken

1 min Lesezeit 16.08.2017, 11:21 Uhr

Die Luzerner Regierung unterschreitet den Kredit für den Ausgabu des Sicherheits-Funknetzes Polycom um rund fünf Millionen. Grund dafür ist, dass weniger Funkstandorte umgesetzt wurden als geplant. Dennoch sei das Funknetz auf dem ganzen Kantonsgebiet gewährleistet, sagt die Regierung.

Das Sicherheits-Funknetz Polycom wurde in den letzten Jahren im Kanton Luzern ausgebaut. Dafür wurde 2009 ein Sonderkredit über 41.4 Millionen Franken vom Volk gutgeheissen – der Bund zahlt 15.4 Millionen Franken an das Projekt. Mit Polycom soll die Schweiz flächendeckend ein Sicherheitsnetz für Behörden und Rettungs- und Sicherheitsorganisationen bereitstellen können. Der Funkkontakt ist verschlüsselt und innerhalb einer einzelnen Organisation, aber auch zwischen Grenzwacht, Polizei, Feuerwehr, Rettungsdiensten, Zivilschutz oder Armeeverbänden möglich.

Jetzt wurde bekannt, dass der Kanton das Budget um 4.9 Millionen unterschreiten wird – eingerechnet sind dafür sogar die 0.4 Millionen für die Antenne in Oberhasli Horw, gegen die Einsprachen hängig sind. Laut der Kantonsregierung sind die Gründe für die Kosteneinsparungen, dass bloss 33 statt wie geplant 37 Funkstandorte umgesetzt wurden. Dadurch wurden die Bau- und Infrastrukturkosten gesenkt. Ausserdem seien Betriebskosten und Mieten günstiger ausgefallen als budgetiert.

Das Funknetz sei trotz weniger Standorte über das ganze Kantonsgebiet gewährleistet, so die Regierung.

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