Kanton Luzern: Die FDP ist besorgt wegen fremder Pflanzen
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Sieht zwar schön aus, ist in unseren Breitengraden aber nicht gerne gesehen: Die Goldrute, auch Ambrosie genannt ist ein sogenannter «invasiver Neophyt». (Bild: zvg)

Vorstoss im Kantonsrat eingereicht Kanton Luzern: Die FDP ist besorgt wegen fremder Pflanzen

1 min Lesezeit 1 Kommentar 20.03.2021, 17:47 Uhr

Die Luzerner. FDP-Kantonsrätin Rosy Schmid will die Verbreitung von sogenannten invasiven Neophyten im Kanton Luzern eindämmen. Darum verlangt sie von der Regierung Antworten zum Umgang mit diesen fremden Pflanzen.

Pflanzen, die von anderen Teilen der Welt in die Schweiz kommen halten die hiesigen Behörden immer wieder auf Trab. Erst kürzlich rief die Gemeinde Horw die Bevölkerung auf, diese sogenannten Neophyten zu suchen und die oft schädlichen Gewächse gezielt zu entfernen (zentralplus berichtete).

Nun hat das Thema bereits das Kantonsparlament erreicht. FDP-Kantonsrätin Rosy Schmid (Hildisrieden) hat eine entsprechende eine Anfrage an den Regierungsrat eingereicht. «Seit längerem ist bekannt, dass invasive Neophyten unsere heimische Pflanzenwelt bedrohen. Nicht nur im Siedlungsgebiet, sondern ebenfalls in der Landwirtschaft und den Wäldern sowie entlang von Bahnlinien», schreibt sie dazu.

Wie sieht die Strategie des Kantons aus?

Durch ihre grosse Vermehrung und ihre Robustheit verdräntgen die Fremdlinge heimische Pflanzen. Aus diesem Grund dürften sie nicht mehr in Verkehr gebracht, importiert, verkauft oder transportiert werden.

Mit der Anfrage will Schmid in Erfahrung bringen, wie die spezifische Situation im Kanton Luzern aussieht und welche Empfehlung oder Aufträge der Bund den Kantonen erteilt hat. Mit der Anfrage soll zudem erkennbar werden, welche Massnahmen oder Sensibilisierungskampagnen der Kanton unternommen hat oder plant, um die invasiven Pflanzen wieder aus unserem Lebensraum zu verdrängen.

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1 Kommentare
  1. Räber Dorothea, 21.03.2021, 08:38 Uhr

    Vielleicht wäre es an der Zeit in den Gartencentren den Verkauf von diesen Pflanzen zu verbieten und die Interessenten über Alternativen aufzuklären

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