Kanti-Schülerin positiv getestet: Luzern meldet ersten Corona-Fall
  • Gesellschaft
(Symbolbild: Adobe Stock)

Auch in Zug gibt es zwei weitere Erkrankungen Kanti-Schülerin positiv getestet: Luzern meldet ersten Corona-Fall

3 min Lesezeit 4 Kommentare 05.03.2020, 07:04 Uhr

Das Coronavirus ist weltweit auf dem Vormarsch. Nun hat die ursprünglich in China aufgetretene Erkrankung Luzern erreicht: Eine Schülerin der Kantonsschule Alpenquai wurde positiv auf das Virus getestet. Auch im Kanton Zug haben sich zwei weitere Personen angesteckt.

An der Kantonsschule Alpenquai gibt es einen bestätigten Fall einer Coronavirus-Infektion. Betroffen ist eine Schülerin, die am Montag und am Dienstagvormittag noch den Unterricht besucht hatte, wie die Schule am Mittwochabend auf ihrer Webseite mitteilt.

Die Schülerin der Klasse 5l befinde sich derzeit im Spital. Ihre Mitschülerinnen und Mitschüler seien am Mittwochabend und im Verlauf der Nacht informiert worden, heisst es weiter.

Alle Schüler der betroffenen Klasse sind unter Quarantäne gestellt und müssen bis auf Weiteres zu Hause bleiben. Ebenso die Lehrer und weitere Kontaktpersonen.

Schule wird nicht geschlossen

Der restliche Schulbetrieb laufe normal weiter, teilt die Kantonsschule weiter mit. Falls zusätzliche Massnahmen getroffen werden müssten, werde man umgehend informieren. Am Alpenquai ruft man die vom BAG erteilten Empfehlungen in Erinnerung: Wer Symptome hat, soll zu Hause bleiben.

Der Kanton Luzern bestätigte am frühen Donnerstagmorgen den Fall. Weitere Informationen werden um 14 Uhr an einer Medienkonferenz kommuniziert, an der Gesundheitsdirektor Guido Graf, Kantonsarzt Roger Harstall und Marco Rossi, Chefarzt Infektiologie am Luzerner Kantonsspital, anwesend sein werden.

An allen Eingängen zur Kanti Alpenquai werden die Mitarbeiter und Schülerinnen informiert.

Zug meldet zwei neue Fälle

Im Kanton Zug sind in der Zwischenzeit zwei weitere Personen positiv auf das neue Coronavirus  getestet worden. Es handelt sich um eine 21-jährige Frau sowie einen 58-jährigen Mann, wie der Kanton am Donnerstagmorgen mitteilt. Die Frau war bereits in Quarantäne, da sie in engem Kontakt mit dem ersten Zuger Corona-Patienten stand. Dieser ist am Dienstag bekannt geworden, es handelt sich um einen jungen Mann, der in Zürich hospitalisiert wurde (zentralplus berichtete).

Der 58-jährige Mann, bei dem das Virus nun ebenfalls nachgewiesen wurde, habe sich nach jetzigem Kenntnisstand auf einer Geschäftsreise durch verschiedene betroffene Länder in Asien angesteckt. Beide Personen befinden sich laut Mitteilung in einem guten gesundheitlichen Zustand.

Die zwei infizierten Personen wurden in ihren Wohnungen isoliert, da sie derzeit keine medizinische Pflege in einem Spital benötigen, so der Kanton weiter. Mehrere Kontaktpersonen wurden ebenso in ihren Wohnungen unter Quarantäne gestellt. 

Empfehlungen bleiben dieselben

Trotz der weiteren Ansteckungen habe sich die Gefährdungslage nicht verändert, betonen die Zuger Behörden. 

Den besten Schutz bieten nach wie vor die bekannten Hygieneregeln, insbesondere regelmässiges und gründliches Händewaschen. «Die Verwendung von Desinfektionsmitteln ist dabei nicht nötig – normale Handseife reicht vollkommen aus», sagt Kantonsarzt Rudolf Hauri. Wichtig sei zudem, dass Personen mit Krankheitssymptomen zu Hause bleiben.

War dieser Artikel nützlich für Dich?

Ja

Nein

In diesen Artikel haben wir viel Zeit investiert. Löse ein freiwilliges Abo und hilf uns, Artikel wie diesen auch in Zukunft anzubieten.

CHF

Deine Meinung ist gefragt!

Um kommentieren zu können, musst Du auf zentralplus eingeloggt sein. Bitte logge dich ein oder registriere dich jetzt und profitiere von den Vorteilen für z+ Community Mitglieder.

Deine Meinung ist gefragt!

4 Kommentare
  1. Daniela Bucher, 05.03.2020, 14:43 Uhr

    Den fünf Erkrankten gute Besserung!

  2. Kaufmann, 05.03.2020, 12:26 Uhr

    Herr Müller meint Bundesrat Berset sei verantwortlich für nen Corona-Virus. Übrigens im Kanton Luzern ist Regierungsrat Graf als Gesundheitverantwortlcher zuständig.

  3. Rosa, 05.03.2020, 10:23 Uhr

    Die Rechtschreibung des Artikels ist schlimmer

  4. Müller, 05.03.2020, 08:07 Uhr

    Es kann ja nicht sein, das alle anderen weiter zur Kanti,Schule Alpenquai gehen, die Schule muss für ein Monat geschlossen werden, des weiteren kann es nicht sein das weiter Personen nach Italien Reisen und uns CH den Virus bringen, es kann nicht sein das Herr Berset immer Sagt keine Panik, und alles auf Kantone Abschiebt ,, ein unfähiger B, Rat ,vile sind mit ihm nicht zufrieden, dan werft ihn endlich raus, Der Virus wird in der CH immer Schlimmer und Bern Sagt nur keine Panik die jungen nehmen es nicht Ernst, was ist nur los dieser Virus ist Schlimmer als Sars, und bis jetzt gibt es kein Gegenmittel…

Abonniere den Newsletter

Und erhalte unsere Post ganz nach Deinen Bedürfnissen und Wünschen: Täglich oder wöchentlich.