Kaffee fertig, Maske auf: In Luzern funktioniert das bisher nur teilweise
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Regeln sind verwirrend Kaffee fertig, Maske auf: In Luzern funktioniert das bisher nur teilweise

2 min Lesezeit 21 Kommentare 24.04.2021, 12:57 Uhr

Endlich Sonne, endlich warm, endlich einen Kaffee im Freien trinken. Das denken sich viele Luzernerinnen – die Stadt ist voller Menschen, welche die wiedergewonnenen Freiheiten geniessen. Unklar scheint teilweise zu sein, welche Corona-Regeln jetzt noch gelten.

Die Terrassen von Restaurants sind wieder offen – und viele Luzerner nutzen die Gelegenheit, um sich endlich mal wieder mit Freunden auf einen Kaffee oder einen Apero zu treffen. Eigentlich müssten die Gäste eine Schutzmaske tragen, wenn sie sich an den Tisch setzen. Und diese nur aussziehen, wenn sie etwas trinken oder essen. Wer nach der Konsumation noch etwas sitzen bleiben will, muss eine Maske tragen. Die Disziplin, mit der diese Regeln umgesetzt werden, lässt da und dort zu wünschen übrig, wie ein Augenschein zeigt.

Wir sprechen zwei Damen an, die ihren Kaffee eben ausgetrunken haben – und beide vorbildlich die Schutzmasken anziehen. «Es ist besser so und uns macht das nichts aus», meint die eine. «Inzwischen erkennt man ja an den Augen, ob einem die andere anlächelt.»

Die letzten Tage haben allerdings gezeigt, dass vielen die geltenden Regeln nicht bewusst sind. Dies bestätigte Raymond Hunziker, Geschäftsführer der Tavolago AG und Vorstandsmitglied von Gastro Stadt Luzern, diese Woche gegenüber der «Luzerner Zeitung». «Entsprechend stossen wir auf unseren Terrassen auf teilweise grosses Unverständnis und sogar Widerstand», wurde er im Bericht zitiert.

«Die Regeln sind verwirrend», fand auch Ruedi Stöckli, Präsident des Verbands Gastro Luzern. Dabei ist es eigentlich klar: Wenn nicht konsumiert wird, gilt an den Tischen eine Maskenpflicht – und die Restaurants sind verpflichtet, die Kontaktdaten ihrer Gäste aufzunehmen. Um dies künftig zu vereinfachen, fordern das Luzerner Gastgewerbe die Einfühung einer nationalen App (zentralplus berichtete).

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21 Kommentare
  1. Markus Zimmermann, 27.04.2021, 14:01 Uhr

    Restaurantbesuche waren nie Treiber der Pandemie. Selbst als im Dezember die Restaurants zugingen, blieben die Fallzahlen konstant. Und damals reichte auch die Kontaktdatenerfassung und am Tisch ohne Maske. Haben sich die Architekten dieser neuen Regel etwa von Niqab-Trägerinnen inspirieren lassen?

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  2. Thomas Iten, 26.04.2021, 15:50 Uhr

    So ein Schwachsinn. Ich ziehe doch keine Maske an, wenn ich mit zwei Kollegen an einem Tisch sitze. Trinke ich mit ihnen ein Bier auf der Parkbank, muss ich das ja auch nicht. Verhältnisblödsinn.

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  3. Wissenschaftler, 26.04.2021, 15:31 Uhr

    @Greter: Wissen setzt Erkenntnisse voraus, nicht Behauptungen. Und ihr Vergleich zwischen Masken und Tennisschläger ist etwa so löchrig wie das Racket selbst. Masken mit den Standards N95 und FFP2 filtern ≥ 94% aller Partikel bis zu einer Grösse von 0,6 μm aus der Atemluft (Quelle BAG). Hygienemasken schützen bei korrekter Anwendung vor allem andere Personen vor einer Ansteckung (Fremdschutz). Sie verbreiten Fake News und bewusst Verunsicherung, ihre Beiträge dürften damit gemäss Presseaufsicht gar nicht veröffentlicht werden.

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    1. Roli Greter, 26.04.2021, 16:01 Uhr

      @Wissenschaftler ohne Namen

      Ihnen ist sicherlich nicht entgangen dass das BAG von FFP2-Masken (N95) abrät. Zitat Patrick Mathys (BAG Leiter Sektion Krisenbewältigung): «FFP2-Masken machen dann Sinn, wenn es die Umstände erfordern und – ganz wichtig – wenn sie richtig getragen werden. Die richtige Anwendung einer FFP2-Maske ist wesentlich komplizierter, als es auf den ersten Blick scheint. Daher raten wir in Übereinstimmung mit den wesentlichen Fachgesellschaften, mit der Taskforce sowie mit der WHO der breiten Bevölkerung davon ab, FFP2-Masken zu tragen.»

      Liebe Grüsse

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    2. Wissenschaftler, 26.04.2021, 21:36 Uhr

      @Greter: Sie lenken ab. Ihre Behauptung, dass Masken nichts nützen, ist widerlegt. Sie verbreiten einfach Behauptungen bar aller Fakten.

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    3. Roli Greter, 27.04.2021, 06:43 Uhr

      @Wissenschaftler ohne Namen

      Die Präzisierung für Sie: empfohlenen Masken nützen nichts weil Sie Viren passieren lassen und die nicht empfohlenen Masken nützen nichts weil sie bei flächendeckender Anwendung durch die anspruchsvolle Anwendung mehr schaden als nützen.

      Ist diese Präzisierung der Presseaufsicht genehmer?

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  4. Roli Greter, 25.04.2021, 09:00 Uhr

    Zentralplus, ihr unsägliches Zensurverhalten hat den Weg in unseren Medienspiegelblog gefunden. Der Kommentar mit dem Vergleich mit dem Tennisschläger ist dort als Beispiel aufgeführt. Wir behalten uns vor auch den Emailverlauf mit Ihren Mitarbeitern im Blog zu publizieren falls es weiterhin zur Zensur von Kommentaren kommt welche nicht gegen die Netiquette verstossen.

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    1. Redaktion Redaktion zentralplus, 25.04.2021, 09:27 Uhr

      Herr Greter, Ihr Vorwurf entbehrt jeder Grundlage. Unsere Kommentare werden von der einen Person geprüft und freigeschaltet, die Wochenend-Dienst hat. Dass diese nicht 24 Stunden abdecken kann, dürfte Ihnen einleuchten. Dass Sie gleich mit der Zensur-Keule kommen, ist tragisch. Der guten Ordnung halber: Die Masken dienen dem Schutz anderer vor eine Ansteckung – und zu ihrer Wirksamkeit gibt es inzwischen zahlreiche Untersuchungen.

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    2. Peter Bitterli, 25.04.2021, 09:39 Uhr

      Danke, Herr Greter. Die „Entgegnung“ der „Redaktion“ beweist ja in ihrer rechthaberischen Einseitigkeit genau das, was Sie offenbar zu recht kritisieren. Merken die das überhaupt?
      Diese Z+-Redaktion gehört im übrigen, wie immer wieder deutlich wird, in Sachen Corona zu den eher ängstlichen Zeitgenossen, die sich hinter solidarischer Massnahmentreue verstecken.

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    3. Redaktion Redaktion zentralplus, 25.04.2021, 09:55 Uhr

      Auch dieser Vorwurf entbehrt jeder Grundlage. Was ist rechthaberisch daran, wenn wir erklären, wie wir am Wochenende organisiert sind und weshalb nicht erwartete werden kann, dass ein um 23 Uhr geschickter Kommentar innerhalb weniger Minuten geprüft und freigeschaltet wird? Und was die Wirkung der Masken angeht, so hat es nichts mit Rechthaberei zu tun, auf die Erkenntnisse zu verweisen, die das Gegenteil von dem zeigen, was Herr Greter behauptet.

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    4. Peter Bitterli, 25.04.2021, 10:54 Uhr

      QED

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    5. Sandra Klein, 25.04.2021, 23:23 Uhr

      Ach der Herr Greter und der Herr Bitterli einmal wieder. Zensurvorwürfe als üblichen Mittel von Rechten, Verschwörungstheoretikern, Aluhüten und Flacherdlern. Zentralplus, warum sperren Sie diese Nörgler und Querulanten inklusive mebinger nicht einfach? So viele negative Vibes braucht wirklich niemand!!!

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    6. Johnyy Muff, 26.04.2021, 07:17 Uhr

      Und was hat Ihr Beitrag mit der Maskentragpflicht auf Restaurantterrassen zu tun? Nichts.

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    7. Peter Bitterli, 26.04.2021, 08:36 Uhr

      @ Sandra Klein:
      Jetzt haben Sie mich echt verunsichert. Sind Sie hier als Witz unterwegs? Wenn nicht, so muss ich Ihnen mitteilen, dass Ihre Einwürfe bei mir sehr negative und verletzende Vibes auslösen und grosse Empörung verursachen. Und diese Hartnäckigkeit! In der Regel reicht es, wenn man gegenüber der Generation Shitstorm einmal hart aufstampft oder in die Hände klatscht. Sie aber sondern Ihre Worthülsen unerschrocken weiter ab.

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    8. Roli Greter, 26.04.2021, 15:01 Uhr

      @Sandra Klein

      Gehen wir das mal in Ruhe durch;
      – Rechte wählen nicht die SP
      – Verschwörungstheoretiker sind keine Ethiker
      – Aluhüte sind unbequem
      – Flacherdler arbeiten nicht in Planetarien

      Ich hoffe Ihnen geht es gut, bleiben Sie gesund!

      @Johnny Muff
      Viren schaffen es in etwa so locker durch Masken wie Mücken durch Tennisschläger. Ich hoffe ich konnte Ihre Wissenslücke schliessen und grüsse Sie freundlich.

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  5. Roli Greter, 24.04.2021, 22:43 Uhr

    Mit einer Maske eine Virusinfektion verhindern ist etwa gleich sinnvoll wie mit einem Tennisschläger Mücken zu erschlagen…

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  6. Berthold Heisterkamp, 24.04.2021, 20:00 Uhr

    @Philipp, eben nicht. Sie können nach Berichten anderer Medien googeln (Stichwort «masken wirrwarr»). Das BAG erklärt dort: Konsumation heisst, so lange der Gast bedient wird. Ich habe das selber zuerst falsch verstanden und war überrascht.

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  7. Rudolf 1, 24.04.2021, 13:45 Uhr

    Maske nur zum Konsumieren hinunter schieben. Die Regeln sind klar.

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    1. Berthold Heisterkamp, 24.04.2021, 16:52 Uhr

      Die Regeln sind überhaupt nicht klar. Konsumieren heisst Bedienen.

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    2. Philipp, 24.04.2021, 18:11 Uhr

      @Berthold Heisterkamp Nein, bedienen heist bedienen und konsumieren heisst konsumieren. Ich hoffe Sie kennen den Unterschied. Ich werde jedenfallls das Restaurant wo ich heute war und KEINER eine Maske trug melden. So gehts einfach nicht. Die Restaurantbesitzer jammerten dass Sie geschlossen haben müssen und rühmten Ihre super Schutzkonzepten. Aber einhalten und kontrollieren tun die rein gar nichts. Denen gehts nur ums Geld.

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    3. Peter Bitterli, 24.04.2021, 20:14 Uhr

      Bravo Philipp! Gratuliere! Nur dank rechtschaffener und verantwortungsvoller Zwischenträger und Melder kann die Gesellschaft weiterhin überleben. Den Restaurantbesitzern geht es ja nur ums Geld. Ach ja: Woher kommen eigentlich die Mittel für Ihre Brötchen? Ich vermute mal aus den Steuern unter anderem der Restaurants.

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