Noch vor Wahlen im Juni

Steinhauser Friedensrichterin in stiller Wahl gewählt

Gabriela Hausheer hängt eine zweite Legislatur als Steinhauser Friedensrichterin an. (Bild: zvg)

Ende Juni wählen die Zuger die Mitglieder der Gerichte neu, darunter auch die Friedensrichterinnen in den Gemeinden. In Steinhausen hat sich bis auf die Bisherige und ihre Stellvertreterin niemand beworben.

Die neue Friedensrichterin von Steinhausen ist auch die alte. Wie die Gemeinde Steinhausen mitteilt, sind Gabriela Hausheer und ihre Stellvertreterin Leonie Balmer Gmünder in stiller Wahl gewählt. Innert gesetzlicher Frist gingen keine Einsprachen ein. Die beiden treten per Anfang 2025 somit ihre zweite Amtszeit an.

Leonie Balmer ist stellvertretende Friedensrichterin. (Bild: zvg)

Die gemeindlichen Friedensrichter sollen die Gerichte entlasten. Sie versuchen, den Streit zwischen zwei Parteien zu schlichten, bevor diese vor Gericht ziehen (zentralplus berichtete). Am 30. Juni 2024 besetzen die Zugerinnen ihre Gerichte neu. Zusätzlich zu den Mandaten im Kantons-, Ober-, Straf- und Verwaltungsgericht wählen sie auch ihre Friedensrichter. Diese amten in der Regel sechs Jahre.

Finden sich nur so viele Kandidaten wie Sitze, die zu vergeben sind, sind die Kandidaten automatisch in stiller Wahl gewählt. Für den grössten Teil der Zuger Richterposten findet infolgedessen gar keine «Wahl» im eigentlichen Sinne statt. Beim Verwaltungsgericht kommts hingegen zur Kampfwahl. Einmal mehr will der Parat-Präsident Stefan Thöni stille Wahlen verhindern (zentralplus berichtete). Er will damit erreichen, dass sich die Zugerinnen mit ihren Richtern beschäftigen. Und dass die anderen Parteien formell qualifizierte Kandidatinnen aufstellen (zentralplus berichtete).

Verwendete Quellen
0 Kommentare
Apple Store IconGoogle Play Store Icon