Nur noch Baubewilligung ausstehend

Rechtsstreit um Luzerner Dreilindenpark ist beendet

Im Luzerner Dreilindenpark soll ein Skulpturenpark entstehen. (Bild: Emanuel Ammon)

Der jahrelange Rechtsstreit rund um die Neugestaltung des Luzerner Dreilindenparks und dessen Umzonung scheint beendet. Doch noch fehlt die Baubewilligung.

Zu reden gibt der Dreilindenpark – auch bekannt als Konsipark – schon seit Langem. Bereits seit 2017 diskutierten Politik, Quartierverein und die Luzerner Bevölkerung über die Zukunft des Konservatoriums und des grössten öffentlichen Parks der Stadt Luzern (zentralplus berichtete). 2018 erhielten die Initianten eines Projekts rund um den kanadischen Kunsthändler Robert Landau, der sich einen Skulpturenpark im Dreilindenpark wünschte, den Zuschlag des Luzerner Stadtrats (zentralplus berichtete).

Doch gegen die nötige Umzonung des Parks regte sich Widerstand. Ein jahrelanger Rechtsstreit nahm seinen Lauf – und kam Mitte März 2023 zu einem vorläufigen Ende. Das Kantonsgericht wies die Beschwerden ab (zentralplus berichtete).

Baubewilligung fehlt

Wie die «Luzerner Zeitung» schreibt, verzichten nun die Beschwerdeführer auf den Gang vor das Bundesgericht. Hinter der Beschwerde sollen der Bauunternehmer Bruno Amberg und der Calida-Verwaltungsratspräsident Felix Sulzberger stecken.

Anstelle der Weiterführung des Rechtswegs, hätten sich die beiden schriftlich an den Luzerner Stadtrat gewandt. Offenbar forderten sie eine öffentliche Stellungnahme. Es gehe um den zurückliegenden Ausschreibungs- und Vergabeprozess, die Vertragsdauer und den Mietpreis.

Bevor der Skulpturenpark auf dem Gelände des ehemaligen Konservatoriums errichtet werden kann, muss Robert Landau auf die Erteilung der Baubewilligung warten.

Verwendete Quellen
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