Justiz
Skeptiker und Hausarzt

Ebikoner Arzt steht wegen Coronademo vor Gericht

Die «Abendspaziergänge» von Massnahmenkritikern waren von der Stadt Luzern nicht bewilligt. Auch der Arzt war mehrfach ein Teil der Demonstration. (Bild: jru)

Ein Arzt aus Ebikon hat in der Pandemie die Corona-Schutzmassnahmen kritisierte. Da er an unbewilligten Demonstrationen teilgenommen hat, kassierte er eine Busse. Diese hat er nicht akzeptiert und daher landete sein Fall am Donnerstag vor dem Richter.

Der Mann hat in der Pandemie mehrfach Schlagzeilen gemacht. Da der Luzerner Mediziner beispielsweise gegen die Covid-19-Gesetzgebung verstossen hat, wurde ihm im letzten Jahr ein vorläufiges Berufsverbot erteilt (zentralplus berichtete).

In der gleichen Zeit nahm der Arzt auch an diversen unbewilligten Demonstrationen teil. Wie der «Blick» berichtet, nahm der 54-Jährige laut dem Strafbefehl zwischen März und Juni an vier Kundgebungen teil. Dafür kassierte er eine Busse von 600 Franken. Diese akzeptierte der Mann nicht.

Mehrere Corona-Verfahren beim Bezirksgericht

Da der Mann Einsprache erhob, wurde das Ganze ein Fall für den Richter. Am Donnerstag stand der Mediziner vor Gericht. Wie die Zeitung berichtet, sind im Zusammenhang mit den «Spaziergängen» durch Luzern beim Bezirksgericht noch drei weitere Verfahren hängig, drei Verfahren seien bereits erledigt.

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