Junge Flüchtlinge ziehen von Zug nach Oberägeri
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Hier sollen syrische Flüchtlingsfamilien einziehen können: Das ehemalige Altersheim Waldheim. (Bild: fam)

Waldheim in Zug wird abgerissen Junge Flüchtlinge ziehen von Zug nach Oberägeri

2 min Lesezeit 21.02.2018, 09:40 Uhr

Der Kanton Zug schliesst das Jugendwohnheim für unbegleitete minderjährige Asylsuchende (UMA) in Zug auf Ende März. Im Sommer kommt dort ein Neubau hin. Die jungen Flüchtlinge ziehen in eine Wohngruppe nach Oberägeri.

Das ehemalige Zuger Altersheim Waldheim in Zug gehört der Stiftung Alterszentren Zug. Der Kanton Zug hat die Liegenschaft als Flüchtlingsunterkunft zwischengenutzt. Bis zu 48 unbegleitete minderjährige Asylsuchende (UMA) zwischen 12 und 18 Jahren haben dort gewohnt.

«Das Mietverhältnis mit der Stiftung Alterszentren Zug war für den Kanton ein absoluter Glücksfall und auch die Zusammenarbeit mit der Stadt Zug lief bestens», so Frau Landammann Manuela Weichelt, Vorsteherin der Direktion des Innern, in einer Mitteilung.

Zuletzt wohnten im Waldheim noch 17 Flüchtlinge, per 31. März ist nun Schluss und der Vertrag läuft aus. Dann werden es voraussichtlich nur noch acht Jugendliche sein. Dies, weil der Bund 2017 dem Kanton Zug weniger unbegleitete Minderjährige zugewiesen hat, zum anderen wurden ganz junge UMA vermehrt in privaten Pflegefamilien untergebracht.

Für die verbliebenen Teenager hat der Kanton Zug eine Anschlusslösung im Kinder- und Jugendheim Lutisbach in Oberägeri gefunden. «Wir sind sehr froh über diese Lösung und überzeugt, dass die UMAs im Kinder- und Jugendwohnheim Lutisbach beziehungsweise in der dazugehörigen Wohngruppe ein gutes neues Zuhause finden werden», so Frau Landammann Weichelt.

Das Lutisbach ist eine kleine, übersichtliche Institution und bietet in zwei Wohngruppen Platz für maximal 20 Kinder und Jugendliche. Das Angebot richtet sich an normal begabte Kinder und Jugendliche in spezifischen und sozial schwierigen Lebensumständen. Damit die Ausbildung und Integration der UMA auch weiterhin gewährleistet ist, wird die Institution Lutisbach vom Kanton unterstützt.

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