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Offener Brief an die unökologisch-stimmenden Räte Junge Alternative Zug: So geht das nicht, liebe Bundesparlamentarier!

2 min Lesezeit 24.11.2017, 12:43 Uhr

Diese Woche veröffentlichten verschiedene Umweltverbände ein Umweltrating zum Abstimmungsverhalten der National- und Ständeräte. Die Zuger Vertreter schlossen dabei, wenn es nach den Jungen Alternativen Zug geht, lausig ab. Deshalb widmen sie sie sich mit einem offenen Brief an die Zuger Räte in der Hauptstadt.

Diese Woche veröffentlichten die Umweltverbände WWF, Greenpeace, VCS und Pro Natura das Umweltranking zum Abstimmungsverhalten der National- und Ständeräte*innen für die laufende Legislatur. «Die Zuger Vertretung in Bern schnitt hierbei besonders schlecht ab», merken die Jungen Alternativen in ihrem offenen Brief gleich an. Während der durchschnittliche Nationalrat in 45,7 Prozent aller Fälle für Umweltschutzanliegen gestimmt habe, liege der Durchschnitt der drei Zuger Nationalräte bei lediglich 15,7 Prozent. Im Ständerat hätten die Zuger Vertreter im Durchschnitt in 37,5 Prozent der Fälle für Umweltschutzanliegen gestimmt.

Am schlechtesten der drei Zuger Nationalräte habe Bruno Pezzatti abgeschnitten. Sein Ergebnis liege bei wenigen 2,6 Prozent. «Man bedenke dabei, dass die FDP, die CVP und die GLP bei den Nationalratswahlen im Jahr 2015 eine gemeinsame Listenverbindung eingegangen sind», schreiben die Jungpolitiker. «Wer also die Grünliberalen wählt, wählt somit gegen die Umwelt», ist ihr Fazit.

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Ein krasser Gegensatz zu den Wahlversprechen

Dieses Abstimmungsverhalten stehe im krassen Gegensatz zu Wahlkampfversprechen. «Die GLP betonte immer wieder, wie wichtig ihr die Lebensqualität der Zuger/-innen sei. Ihr Abstimmungsverhalten zeigt jedoch etwas anderes», rügen die Jungalternativen.

Der Kanton Zug, aber auch die ganze Schweiz könne und dürfe sich nicht der Mitverantwortung für die Klimaerwärmung entziehen. «Denn was heute bei uns noch grösstenteils ignoriert wird ist in anderen Regionen der Welt bereits Realität», so die Jungen Alternativen. Den Menschen werde durch den steigenden Meeresspiegel, durch die Desertifikation des Bodens oder durch häufiger werdende Naturkatastrophen die Lebensgrundlage entzogen.

«Unsere Generation wird morgen mit den Fehlern der heutigen Politik leben müssen. Wir Jungen Alternativen Zug fordern deshalb die Zuger Vertretung in Bundesbern auf, ihr Abstimmungsverhalten zu überdenken und sich ernsthaft für die Anliegen der Zuger aber auch der Schweizer Bevölkerung einzusetzen», so schreiben die Jungalternativen abschliessend. Es könne und dürfe nicht sein, dass die Politik im Jahr 2017 die Augen vor dieser Realität verschliesse!

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