Joker Alounga sorgt für zweiten FCL-Sieg in Folge
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FCL-Torschütze Yvan Alounga (links) und Ibrahima Ndiaye bejubeln das siegsichernde 2:0. (Bild: Martin Meienberger/freshfocus)

2:0 im Heimspiel gegen den FC Sion Joker Alounga sorgt für zweiten FCL-Sieg in Folge

3 min Lesezeit 02.12.2020, 20:24 Uhr

Der FC Luzern scheint langsam Fahrt aufzunehmen: Der eingewechselte Yvan Alounga erzielte ein Tor zum zweiten Vollerfolg der Saison. Und widmete das von ihm provozierte Eigentor zum 1:0 Pechvogel Tsiy Ndenge.

In seinem sechsten Teileinsatz für den FCL trumpfte der 18-Jährige erstmals für seinen neuen Arbeitgeber gross auf: Yvan Alounga hat demonstriert, warum er als grosses Stürmer-Talent in der Schweiz gilt.

Mit Aloungas Einwechslung in der 69. Minute stellte Fabio Celestini sein System auf ein 4-4-2 um. Und der Erfolg zeigte sich unmittelbar. Der auf diese Saison hin vom FC Aarau zum FCL gestossene Alounga setzte auf der linken Seite zum Dribbling an, liess zwei Sittener stehen und flankte zur Mitte. Diesen Ball lenkte Sions Jan Bamert ins eigene Tor zur Führung für die Luzerner.

Alounga feierte für den FCL hart erdauerte 1:0 mit dem Zeigen von Tsiy Ndenges Trikot. Der Teamkollege hatte sich im Montagstraining schon die dritte Knieverletzung zugezogen, seit er auf die Saison 2018/19 zum FCL gestossen war.

Schulz ragt mit Alounga heraus

Das 2:0 von Alounga, seinem ersten Treffer für den FC Luzern überhaupt, in der 81. Minute bedeutete die definitive Siegsicherung. Er brauchte bei Fickentschers Abraller auf einenSchuss von Dejan Sorgic nur noch den Fuss hinzuhalten. Die Szene eingeleitet hat Marvin Schulz, einer weiteren matchentscheidenden Figur der Luzerner.

Die Mannschaft von Trainer Fabio Celestini scheint mit dem zweiten Sieg im neunten Saisonspiel langsam Fahrt aufzunehmen. Sie war in allen Belangen die klar bessere Mannschaft. Sie scheint hinten stabiler und offensiv gefährlicher geworden zu sein. Von den Wallisern kam offensiv viel zu wenig, um eine Chance auf einen Punktgewinn zu haben.

Schaub vergibt beste Chance

Der FCL musste sich selber an der Nase nehmen, dass er den Match nicht schon vor der Pause in die für ihn gewünschte Richtung gelenkt hatte. Obwohl eine kompakte Defensive das einzige war, was Sion bis dahin fertiggebracht hatte, kam der FCL zu drei guten Torchancen.

Im Mittelpunkt standen dabei Louis Schaub und Filip Ugrinic. Schaub, der vier Tage zuvor in Genf mit einem Treffer und zwei Torvorlagen die treibende Kraft zum ersten Saisonsieg (3:1) war, vergab in der 26. Minute die klarste Gelegenheit zur Luzerner Führung. Auf der rechten Seite schön freigespielt, scheiterte der Österreicher mit seinem starken linken Fuss an Sion-Goalie Kevin Fickentscher.

Später vergab Schaub noch eine Chance, als er mit seinem Abschluss an einem gegnerischen Bein hängen blieb.

Ugrinic bleibt Penaltypfiff verwehrt

Im wahrsten Sinne des Wortes aufregender war die Szene, die sich Ugrinic bot. Er kam in zentraler Position alleine vor Fickentscher zum Abschluss, wurde jedoch im letzten Moment von Jan Bamert gestört. So konnte Fickentscher den Ball abwehren.

Die Luzerner reklamierten heftig Foul, doch obwohl sich der Video Assistant Referee (VAR) bei Spielleiter Lionel Tschudi meldete, blieb der Zweikampf ohne Sanktion. Weil Ugrinic am Bein getroffen wurde, hätte man die Szene auch mit einem Penaltypfiff bewerten können.

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