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Jetzt ist’s soweit: Calida stellt Schutzmasken her
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Schutzmasken statt Unterwäsche: Calida hat seine Produktion umgestellt (Bild: sib)

Luzerner Start-Up wird unterstützt Jetzt ist’s soweit: Calida stellt Schutzmasken her

2 min Lesezeit 09.04.2020, 08:04 Uhr

Schutzmasken und Desinfektionsmittel gehören derzeit weltweit wohl zu den am meisten nachgefraten Produkten. Deshalb haben der Luzerner Unterwäschehersteller Calida und seine Unterfirmen nun ihre Produktion darauf ausgerichtet.

Das Luzerner Unterwäsche-Unternehmen Calida hatte Anfang Monat durchblicken lassen, zur Unterstützung der Pflegeeinrichtungen in der Corona-Krise auf die Produktion von Schutzmasken und anderer Funktionskleidung umzustellen (zentralplus berichtete). Nun ist es soweit.

«Für Aussenstehende ist der aktuelle Ausnahmezustand für das Gesundheitspersonal durch die enorme Auslastung der Krankenhäuser nur zu erahnen. Calida möchte Pflegepersonal und Ärzte schnell und unkompliziert unterstützen und hat dazu dem Kantonsspital Luzern Hilfe in Form von Care Packages mit Calida-Daily-Functionwear angeboten», schreibt das Unternehmen in einer Mitteilung.

Möbel an Spitäler gespendet

Zudem unterstütze man das bald siebenjährige Start-up-Unternehmen «LU Couture» und starte im eigenen Werk in Ungarn die Produktion von Hygiene-Masken, um der stetig steigenden Nachfrage zu entsprechen und dem nationalen Mangel entgegenzuwirken.

Und auch die weiteren Firmen der Calida-Gruppe fahren mittlerweile auf der Corona-Schiene. Die Millet Mountain Group stellt in ihrer ungarischen Produktionsstätte medizinische Schutzkleidung aus Baumwolle her. «Diese wird an Spitäler und Pflegepersonal in der Region Annecy, Frankreich, verteilt, um diese mit dringend benötigter Arbeitskleidung auszustatten und in ihrer wichtigen Tätigkeit zu unterstützen», schreibt Calida.

Auch bei Relax Vital einem weiteren Subunternehmen ist man auf den Corona-Modus eingeschwenkt. Es werden Sessel an diverse Krankenhäuser in Europa gespendet – unter anderen an das Kantonsspital Luzern. Dieser sei mit einer undurchlässigen Matratze ausgestattet, welche wirksam gegen Bakterien konzipiert sei und speziell für der Erholung im Krankenhausumfeld dienen soll, heisst es aus der Calida-Zentrale.

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