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zentral+ präsentiert seine Sommerhits. Da ist für jeden und jede was dabei. (Bild: fotalia.com)

zentral+ empfiehlt: Musik Jetzt gibts was auf die Ohren!

9 min Lesezeit 19.07.2015, 13:57 Uhr

Es gibt diese speziellen Momente, die brauchen den passenden Sound. Besonders im Sommer. Deshalb hat zentral+ mal tief in der Musikkiste gewühlt und die passenden Songs hervorgezaubert, um auf der Autobahn wach zu bleiben, in den Sonnenuntergang zu tanzen oder mit dem Ferienflirt zu knutschen. 

Das friedliche Rauschen des Meeres ist schön, aber langweilig auf Dauer. Da braucht es zwischendurch einfach «gute Mucke». Die Mitarbeitenden von zentral+ haben sich deshalb über ihre Sammlungen gebeugt. Wir empfehlen hier unsere Musikperlen für jede Sommersituation. Jeder Song hat seinen Zweck. Ein ultimativer Sampler aus ganz unterschiedlichen Musikrichtungen. Viel Spass!

 

Für die lange, lange Autofahrt!


Ab und los: Mit dem Auto oder dem Camper in die Ferien zu düsen, garantiert die Freiheit, überall zu rasten, wo es einem gefällt. Allerdings sitzt man dann oft gefühlte Wochen nur im Auto und muss schon mal die Nacht durchfahren, um dem Stossverkehr zu entkommen. Da hilft nur eins: Unsere Wachbleib-Kracher einlegen, Lautstärke aufdrehen und mitschreien! Hält prima wach – allerdings auch alle anderen im Auto …

Psycho von Muse: «Himmelhochjauchzender Rock mit Ecken und Kanten.» (lwo)

This Charming Man von The Smiths: «Eine Perle für die Strasse. Sie sind goldrichtig auf einem Roadtrip über die britischen Inseln.» (wia)

Passenger von Iggy Pop: «Der Klassiker für jede Situation. Grossartig!» (cin)

 Edward the Confessor von der Londoner Band Breton: «Wahnsinn, was die Londoner mit ihrem crunchy Elektrorock abliefern – funktioniert sogar live extrem gut!» (lwo)

Superhero von Faith no More: «Mit viel Wut im Bauch singt sich der grossartige Sänger die Seele aus dem Leib, als ob es kein Morgen gäbe.» (lwo)

No One Knows von Queens Of The Stone Age: «Dieser Song kennt nur eine Richtung: vorwärts.» (bra)

Fatilip von Sum41: «Mit 15 erstmals nur mit den Freunden ins Ferienhaus im Tessin. Wilde Partys, keine Kontrolle, das Gefühl von absoluter Coolness. Bei diesem Song fühle ich mich wieder so cool wie damals und so tanze ich dann auch.» (jav)

Memory Lane von Netsky: «Wer bei Drum’n’Bass einschläft, muss taub sein. Der perfekte Autobahn-Track.» (cha)

The Pot von Tool: «Tiefe Gitarrenriffs. Die Subwoofer brennen. Man fühlt sich bedroht, bleibt wach und drückt aufs Gaspedal. Nach viereinhalb Minuten Leid und Schmerzen folgt dann die wahre Rock-Offenbarung.» (bra) 

 Broken Wings von Mr. Mister: «Weil der Song einfach nur Lust macht, die Scheiben runterzulassen und in den Sonnenuntergang zu fahren – und ganz nebenbei noch das Herz rührt.» (dvm) 

Africa von Toto: «Fühlt sich nach Afrika-Safari an, auch wenn man nur ins Bündnerland brettert.» (wia)

«Diamonds on the soles of her shoes» von Paul Simon: Wenn man die Nacht durchgerast ist und endlich die Scheiben runterlassen kann und da streicht frische Luft vom Meer über die Augenringe und der Track nimmt dir den Fuss vom Gaspedal und legt dein Herz in den Liegestuhl. (fam)

Throw away your television von den Red Hot Chili Peppers: «Hör den Song und spüre, wie das Leben draussen passiert. Schmeiss die Eskapismus-Maschine namens Fernseher aus dem Fenster und wende dich der Welt zu – mit diesem Song musst du dabei keine Müdigkeitserscheinungen befürchten.» (pbu)


Tanzen, tanzen … tanzen!


Mit diesen Songs gibts in einer Strandbar kein Halten mehr. Da wird nicht mehr gelangweilt im Caipi rumgestochert oder fusswippend am Tresen rumgestanden. Nein, diese Musik lockert Takt für Takt den Körper. Alle Köpfe nicken plötzlich wie von selbst, die Hüften beginnen, mit dem Rhythmus zu schwingen und bald wirbeln unzählige Arme durch die warme Abendluft. Da lacht das Herz, da tanzt das Bein und die Nacht wird zum Tag gemacht. Ab gehts:  

  La sesión cubana von Zucchero. «Weil die Latin-Versionen der Songs so viel Lebensfreude verströmen, sein italienisches Spanisch so ungewohnt klingt und weil mich die Songs immer wieder an das heftige Sommergewitter auf der Piazza Grande in Locarno erinnern, das just bei seinem Auftritt auf uns niederprasselte.» (chh)

My head is a jungle von Wankelmut & Emma-Louise: «Dieses Lied tanzt im Kopf immer weiter …» (les) 

 Skies Over Cairo von Django Django: «Dieses höchst originelle Instrumental setzt nicht auf Lärm, sondern auf einen Beat, der jeden, wirklich jeden zum Mitschwofen bringt!» (lwo)

Malmö Beach Party Night von Slagsmalsklubben: «Mein Sommerhit, Jahr für Jahr wieder. Da bleibt kein Bein ruhig.» (cha) 

How Deep Is Your Love? von the Rapture: «Treibender Beat, winselnder Gesang, flotter Klavier- und Saxofoneinsatz – so cool kann elektronische Musik sein.» (lwo)

Jungle Riot von SKIP&DIE: «Wenn ich sie höre, bin ich zwischen Träumen und Abgehen. Und wenn man die Band einmal gesehen hat, kriegt man bei der Musik die Bilder des wunderschönen Geschöpfs Cata Pirata nicht mehr aus dem Kopf.» (jav)

The Buzz von Hermitude (feat. Mataya & Young Tapz). «Sitzenbleiben schwer gemacht.» (cha)

Tanze tanze von HECHT: «Jez semmer am tanze, tanze!» (cin)

Mixed 1-Album von Parov Stelar: «Da kann man eine Stunde non-stop durchtanzen. Und dann gleich nochmals von vorne.» (dor) 

Weapon of Choice von Fatboy Slim: «Lässt keinen noch so trägen Fuss auf dem Boden und macht dir unmissverständlich klar, dass nicht nur eine Hitzewelle dir den Schweiss aus allen Poren zu treiben vermag.» (pbu)

Bronsky Beat von Smalltown Boy: «Ist einfach geile Musik. Um nicht zu sagen, fantastische …» (wia)

Can You Give It von The Maccabees: «Weinerliche Stimme auf prächtig schwelgerischen Melodiebögen – Maccabees, ich liebe euch!» (lwo)

 

Ein Abend auf Balkonien


Gute Freundinnen und Freunde haben nur das Beste verdient. Der Tisch ist gedeckt. Die Steaks und Zucchini brutzeln auf dem Grill. Alles ist bereit für den gemütlichen Abend auf dem Balkon, der Terrasse, oder im Garten. Da kann die gemütliche Stimmung mit dieser Musik im Hintergrund noch perfekt untermalt werden. Cheers! 

 Ni oui ni non von ZAZ: «Leichtigkeit pur, die ideale Ergänzung zum fetttriefenden Schweinekotelett über dem Feuer. Aber Achtung: Es besteht die Gefahr, die unmittelbar Anwesenden während einer selbstvergessenen Tanzeinlage mit der Grillzange aufzuspiessen.» (pbu)

 Jackie and Wilson von Hozier: «Sommerstimmung pur – zaubert mir ein Lächeln ins Gesicht, wann immer ich den Song höre.» (cin)

The Heat von Jungle: «So cool und nicht aufdringlich. Abkühlende Hintergrundmusik für heisses Sommerwetter.»

The One You Belong To & Please Don’t Lead Me On von den Sheepdogs: «Ferien- und Freiheitsgefühl pur. Ich hab die Herren erstmals auf Toronto Island beim Beer-Festival gesehen. An diesem Nachmittag hatte es wie aus Kübeln geschüttet und alle tanzten im Regen und im Matsch.» (jav)

HyperParadise von Hermitude: «Gemütliche Bassmusik, die nicht aufdringlich ist.» (cha)

 Follow Rivers, beide Versionen. Die von Triggerfinger wie auch die von Lykke Li. «Weil man super mitpfeifen kann … Ich habe Triggerfinger am Gampel und am Heitere gesehen. Anschliessend pfeifen Hunderte diese Melodie, die bringst du nicht mehr vom Festgelände.» (les)

 Das Mixset von Fabo: «Macht Laune, nach der Grillparty noch ein Haus weiterzugehen.» (dor)

Worry von Jack Garrat: «Gehaltvoll, harmonisch und gemütlich. Passt zu Grilladen und Rotwein.» (bra)

Red Eyes von The War on Drugs: «Klingt nach tollem 90er-Pop, ist aber aus den guten alten 2010er-Jahren. Macht gute Laune zum Brätelspass.» (wia)

 Sie mögen sich von Shaban & Käptn Peng: «Hörbar jederzeit, an einer Party, für Sport oder zum Chillen. Die ganze Platte ist saugut, weil DAS richtig guter (Alternativ-)Hip-Hop ist, der dich 50Cent und Co. vergessen lässt.» (pbu)

Dia Clarear von Banda do Mar. «Für alle zuhause gebliebenen, die von Ferien träumen und für alle, die Ferien haben. Und für alle, die morgens aufstehen und nicht recht wissen, was sie mit ihrem Tag anfangen sollen … einfach wunderbar!» (azi)

 

Zurücklehnen und tief durchatmen


Die Füsse graben sich in den Sand, das neue Lieblingsbuch liegt bereit und alles ist parat für stundenlanges Sonnentanken. Der Körper fällt entspannt in den Liegestuhl, das Meer rauscht und die Strahlen machen den Rest. Wenn dazu die richtigen Stücke durch die Kopfhörer wummern, wird es ein einziger Freudentag. 

Smoke City von Underwater Love: «Lässt die Gedanken in ungeahnte Atmosphären entschwinden oder nimmt dich mit auf eine Entdeckungsreise tief unter dem Meeresspiegel.» (pbu)

The Breach von Dustin Tebbutt. «Friedliches Gitarrengezüpfel, begleitet von chilligem Beat. Ideal für jeden Lieblingsort und als Hintergrundmusik.» (bra)

Changes von David Bowie: «Bowie geht immer. Aus Prinzip.» (cin)

Ein Stern fallt vom Himmel von Joseph Schmidt: «Ich war bei Freunden zu Besuch, sass auf dem Balkon, hörte die CD von Joseph Schmidt rauf und runter und schaute den Bäumen im Wind zu. Kontrolle über die eigenen Gedanken und Emotionen kann man dann vergessen. Schmidt ist nicht umsonst als einer der grössten Tenöre in die Geschichte eingegangen. Man muss sich am Anfang etwas einlassen – dann wird man in eine andere Zeit, ein anderes Lebensgefühl entführt.» (jav)

Straight Ahead Johnnie! von Alvin Zealot: «Das 2010er-Album der Luzerner hat mich schlicht umgehauen. So unbeschwert, so originell, so schmissig – zaubert mir auch nach 5 Jahren noch ein anerkennendes Grinsen ins Gesicht.»

Cloud City von Hermitude: «Sphärische Musik zum Abschalten.» (cha)

El Taxi von Pitbull feat Osmani Garcia: «Man liegt am Strand und die Füsse wippen einfach mit.» (dor)

 

Mit dem Sommerflirt rumknutschen …


Sommerferien sind nicht selten Gelegenheit für nette Bekanntschaften. Und manchmal sind es dann sehr, sehr nette Bekanntschaften. Plötzlich liegt man mit Schmetterlingen im Bauch nebeneinander, ein paar Fummeleien, passender Sound dazu, und man kann sich gehen lassen. 

Twin Atlantic von Heart and Soul: «Hach!» (cin)

You’ve Got the Love von Florence & The Machine: «Da muss man dann aber so richtig rumknutschen.» (dor)

Fragments of Freedom von Morcheeba: Schlicht pornoesk, falls dieses Wort existieren sollte. Hilft bei Entscheidungsfragen wie: zu mir oder zu dir?» (pbu)

Get Lucky von Daughter: «Das Stück haben wir schon zu Tode gehört und finden es irgendwie trotzdem noch gut. Und dann erst diese Version, langsam, schier klebrig, perfekt für einen klirrend heissen, überaus salzigen Sommertag am Meer inkl. Gefühlsduseleien.» (wia)

Candy von Paolo Nutini: «So schön klebrig und hartnäckig wie der Beton aus Sonnencreme und Sand auf dem Bauch.» (bra)

 Little Lion Man von Mumford & Sons: «Lieblicher das Banjo nie klimpert als bei diesem toll-schmalzigen Mitschunkel-Folksong.» (lwo)

Fuck Her Gently von Tenacious D: «Wenn ich wissen will, obs auch mit dem Humor passt.» (jav) 

Working von Duobios: «Einfach einer der schönsten Songs!» (cha)

 

… und vom Sommerflirt wieder Abschied nehmen 


Herzschmerz bringt die besten Songs hervor, sagt man. Seufz. «Alles hat ein Ende, nur die Wurst hat zwei», bringt es auf den Punkt. Leider ist der Deutsche-Welle-Klassiker Stephan Remmler kein passender Trost, wenn man von der grossen Sommerliebe wieder Abschied nehmen muss. Diese hier sind besser: 

Goodbye dear friend von Deer Tick: «Der Songtitel ist Programm und vertont das einsetzende Fallen der Blätter im Spätsommer. Gefühlsverstärker und Tröster zugleich.» (pbu)

Something in my heart von Röyksopp: «Meine Entdeckung des letzten Jahres. Überhaupt alles von Röyksopp … und dann dieses Lied. Da zerreisst es einem doch förmlich das Herz. Wunderbar.» (wia)

Andrea von Johnny Burn: «Verzaubert das traurige Gemüt in ein Lachen.» (cha)

 Boys Of Summer von Don Henley: «Weil der Sommer viel zu bald ein Ende hat – und der Song so schön die Melancholie des Saisonendes vorwegnimmt.» (dvm)

Do I Wanna Know? von den Arctic Monkeys: «Toller Song. Trotz eher traurigem Text.» (coi)

Symphonie von Silbermond: «Nach den ersten Tönen kann ich bereits anfangen zu heulen.» (jav)

We’ll be coming back von Calvin Harris: «Weil so die Hoffnung besteht, dass es noch nicht ganz zu Ende geht.» (dor)

Hold Back The River von James Bay: «Besonders in der Live-Akustikversion kommt der so schön schmerzzerreissend rüber.» (bra)

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