Ja zu den Schutzmassnahmen gegen Naturgefahren

2 min Lesezeit 30.11.2014, 13:35 Uhr

Mit 1’118 Ja- gegen 608 Nein-Stimmen fand der Bruttokredit von 12,4 Mio. Franken für die Schutzmassnahmen gegen Naturgefahren Laugneri II und Linden Zustimmung. Die Stimmbeteiligung betrug 61,76 Prozent.

Die Stimmberechtigten von Weggis waren aufgerufen, zu einem Bruttokredit für Massnahmenprojekte in den Gebieten Laugneri II und Linden Stellung zu nehmen. Diese beiden Siedlungsgebiete in Weggis sind bedroht durch Sturz- und Rutschprozesse. An die Gesamtkosten von 12,4 Mio. Franken bezahlen Bund und Kanton je einen Drittel, so dass für die Gemeinde noch 4,14 Mio. Franken verbleiben. An den Gemeindeanteil leisten die interessierten Grundeigentümer Perimeterbeiträge in der Höhe von 25 Prozent oder von rund 1,035 Mio. Franken.

Schutzmassnahmen Laugneri II

Schutzdamm, Steinschlagschutznetz und Felssicherungen, dies sind die Massnahmen, mit denen das östliche Siedlungsgebiet Laugneri geschützt wird. Der Damm wird die Bewohner, die Liegenschaften sowie die Kantonsstrasse vor Blockschlägen und Erdrutschen schützen. Mit Steinschlagschutznetzen können Sturzblöcke aufgenommen werden. Ergänzend zu diesen Massnahmen werden im Waldgebiet oberhalb der Siedlung die gefährlichsten Felspartien gesichert oder abgetragen. Geplant ist, mit der Ausführung der Schutzmassnahmen Laugneri II im Sommer 2015 zu beginnen. Es ist mit einer Bauzeit von zwei Jahren zu rechnen.

Schutzmassnahmen Linden

Im Gebiet Linden werden die Bewohner und Liegenschaften mit zwei gestaffelten Schutzdämmen, die rund drei Meter hoch sind, geschützt. Damit können die Gefahren durch Rutsch, Sturz und Oberflächenwasser nachhaltig verringert werden. Hier ist geplant, mit der Ausführung der Massnahmen im Anschluss an die realisierten der Massnahmen Laugneri II zu beginnen. Es ist mit einer Bauzeit von anderthalb Jahren zu rechnen.

Verantwortung wahrnehmen

«Der Gemeinderat dankt den Weggiserinnen und Weggisern für die Zustimmung zu diesen Schutzmassnahmen. Damit kann nun die Verantwortung wahrgenommen werden, Leib und Leben sowie Liegenschaften nachhaltig zu schützen», so der Gemeinderat in der heutigen Medienmitteilung..

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