Irina Beller greift mit Zuger Firma der Gastro-Branche unter die Arme
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Irina Beller will der Gastrobranche helfen. (Bild: Instagram/irina.beller)

Neue Bestellplattform Irina Beller greift mit Zuger Firma der Gastro-Branche unter die Arme

2 min Lesezeit 22.12.2020, 12:36 Uhr

Mit der Zürcher Unternehmerin hat das Zuger Start-up Larky ein prominentes Aushängeschild gewonnen.

Bis am 22. Januar müssen Gastrobetriebe in der Schweiz geschlossen sein. Nur bei einem R-Wert unter 1 dürfen sie in den Kantonen öffnen. Für Zug und Luzern heisst das: Alles ist zu. Ein weiterer Schlag gegen die Beizen, die ohnehin teilweise bereits ums Überleben kämpfen. Einziger Trost: Lieferservice dürfen die Restaurants anbieten.

Doch die Drittanbieter für Pickup- und Lieferangebote seien für die Gastronomen nicht gerade attraktiv, findet das Zuger Start-up Larky AG. Es hat sich deshalb Unterstützung aus Zürich geholt. Millionärswitwe Irina Beller will mit Larky der Gastrobranche unter die Arme greifen. «Dass die Gastronomen von Pickup und Delivery nicht stärker profitieren, ist ein unhaltbarer Zustand», findet sie.

Irina investierte fünfstellige Summe

Larky will deshalb bessere Konditionen schaffen und gleichzeitig Plattformen wie Eat.ch Konkurrenz machen. Das Konzept dahinter: Je früher die Kunden ihre Bestellung aufgeben, desto mehr Rabatt erhalten sie. Dies, weil die Restaurants dank der frühzeitigen Bestellung besser planen und Ressourcen optimaler einsetzen können. Im Gegenzug müssen die Betriebe keine Umsatzabgabe leisten und können Food Waste vermeiden. Das Essen wird schliesslich von den Kunden abgeholt oder, falls vorhanden, durch den betriebseigenen Lieferservice nach Hause gebracht.

Noch sind erst wenige Restaurants mit an Bord. Deshalb locken Beller und Larky mit Rabatten für die monatlichen Beiträge. Irina Beller hat dafür eigens eine Internetseite eingerichtet. Sie meint es offenbar ernst: «Ich möchte mit meinem Investment im zweistelligen Tausenderbereich erreichen, dass möglichst viele Gastronomen auch im kommenden Jahr überleben können. Dann geniesse ich mein Schnitzel umso mehr», sagt sie dem «Blick».

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