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Insasse stürzt bei versuchtem Ausbruch ab
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Im Gefängnis Bostadel in Menzingen verletzte sich ein 21-jähriger bei einem missglückten Fluchtversuch. (Bild: wia)

Im Gefängnis Bostadel kam es zu Rauchentwicklung Insasse stürzt bei versuchtem Ausbruch ab

2 min Lesezeit 15.08.2019, 12:05 Uhr

In einem Lüftungsschacht des Gefängnisses Bostadel in Menzingen ist es zu einer Rauchentwicklung gekommen und ein Häftling unternahm einen Ausbruchversuch. Sein Vorhaben wurde jedoch bemerkt. Der Mann konnte noch in der Strafanstalt festgenommen werden.

Am Mittwochabend um Viertel vor sieben drang Rauch aus einem Lüftungsschacht des Gefängnisses Bostadl. Die alarmierten Angehörigen der Feuerwehren Neuheim, Menzingen sowie der Stützpunktfeuerwehr Zug (FFZ) stellten im betroffenen Lüftungsschacht eine Wärmequelle fest. Während die Feuerwehrleute mit den Löscharbeiten beschäftigt waren, bemerkten die Mitarbeitenden der Strafanstalt, dass einer der Insassen zu fliehen versucht.

21-jähriger Ausländer leicht verletzt

Der Mann machte sich daran, eine Mauer zu überwinden, dabei stürzte er noch auf der Innenseite der Mauer ab und verletzte sich. Die bereits anwesende Polizei konnte den Insassen ohne Gegenwehr fixieren und zusammen mit dem Rettungsdienst Horgen zur Versorgung der Verletzungen ins Spital verlegen, wie die Zuger Polizei in einer Mitteilung schreibt.

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Er wurde nur leicht verletzt. Der 21-jährige ausländische Staatsangehörige befindet sich im vorzeitigen Strafvollzug, u.a. wegen mehrfachem gewerbs- und bandenmässigen Diebstahls und Sachbeschädigung.

Hängen Brand und Ausbruchsversuch zusammen?

Weitere Personen sind nicht zu Schaden gekommen. Der Sachschaden kann derzeit noch nicht beziffert werden. Ob es zwischen dem Brand und dem Fluchtversuch einen Zusammenhang gibt, ist Gegenstand der laufenden Ermittlungen, die durch die Zuger Polizei bereits geführt werden.

Im Einsatz standen Mitarbeitende der Feuerwehren Neuheim und Menzingen, der Stützpunkt- Feuerwehr Zug (FFZ), des Rettungsdienstes Zug, der Strafanstalt Bostadel und der Zuger Polizei.

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