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Innerschweizer Rettungsdienste wurden schneller
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Die Einsatzkräfte wurden in den vergangenen Monaten schneller.

Interkantonale Kooperation trägt Früchte Innerschweizer Rettungsdienste wurden schneller

2 min Lesezeit 13.02.2020, 17:31 Uhr

Seit September 2018 testen Rettungsdienste der Innerschweizer Kantonsspitäler den koordinierten Einsatz ihrer Rettungsteams und Rettungsfahrzeuge. Das erste Fazit fällt positiv aus.

Seit gut 18 Monaten testen die Rettungsdienste der Kantonsspitäler Luzern, Nidwalden, Obwalden und Uri den koordinierten Einsatz ihrer Rettungsteams und -fahrzeuge. «Nach dem über einjährigen Pilotbetrieb ist klar, dass sich die kantonsübergreifende Neuanordnung von Rettungsfahrzeugen und die Anpassung positiv auf die Versorgung der Bevölkerung auswirkt», teilte das Luzerner Kantonsspital (Luks) am Donnerstag mit.

So seien die Rettungsdienste in über 1000 Notfällen mehr innerhalb von 15 Minuten am Einsatzort eingetroffen. Mit den gleichen Ressourcen hätten zudem über 3’500 Einsätze mehr geleistet werden können. «Total wurden rund 25’000 Einsätze geleistet. Damit konnte das grosse Wachstum – zurückzuführen auf die demografische Entwicklung, die Sensibilisierung der Bevölkerung und eine frühzeitige Alarmierung der Sanitätsnotrufzentrale – aufgefangen werden», schreibt das Luks.

Bald eine Ambulanzfahrzeug im Feuerwehrdepot

Resultat der Zusammenarbeit sei, dass sich besser kennen und die Kenntnisse der unterschiedlichen Einsatzgebiete verbessert würden. Die Zusammenarbeit werde damit allgemein gestärkt und bei einem grösseren Einsatz mit mehreren Rettungsmitteln sei die Kommunikation einfacher.

Dennoch ortet man Verbesserungspotential: So wird beispielsweise ein Fahrzeug vom Areal des Luks zur Feuerwehr Stadt Luzern verschoben. Ausserdem werded Standort- und Schichtzeitoptimierungen geprüft.

Um zu überprüfen, ob die Anpassungen die gewünschte Wirkung entfalten, haben die Verantwortlichen der Kantonsspitäler Luzern, Nidwalden, Obwalden und Uri entschieden, das Projekt «Rettungsdienst Zentralschweiz» noch mindestens bis Mitte 2021 im Pilotbetrieb weiterzuführen. Parallel dazu wird auch eine Ausweitung der Kooperation auf weitere Rettungsdienste geprüft, namentlich den Rettungsdienst Seetal. Im Anschluss wird basierend auf einer weiteren Projektevaluation entschieden, ob sich eine dauerhafte Zusammenarbeit der Rettungsdienste ergibt.

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