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Alle Inhaber der digitalen ID sind aufgerufen In Zug steht die erste Blockchain-basierte Abstimmung an

2 min Lesezeit 08.06.2018, 16:36 Uhr

Am 25. Juni um 10.00 Uhr ist es soweit: Die Stadt Zug startet einen ersten Versuch mit einer Blockchain-basierte Abstimmung. Jedoch ist das Resultat noch nicht rechtlich bindend.

Die Blockchain-basierte digitale ID der Stadt Zug wurde am 15. November 2017 eingeführt und befindet sich in einer Pilotphase (zentralplus berichtete). Verschiedene Anwendungen sind in der Evaluation, darunter auch eine e-Voting Lösung, wie die Stadt Zug mitteilt.

Zwischen dem 25. Juni und 1. Juli können nun Einwohner der Stadt Zug, die eine digitale ID haben, an einer Blockchain-basierten Testabstimmung teilnehmen. Dabei handle es sich um ein komplexes Forschungsprojekt der Stadt Zug in Zusammenarbeit mit dem Team von Dr. Alexander Denzler, Dozent für Blockchain und Big Data am Departement Informatik der Hochschule Luzern.

200 digitale IDs im Umlauf

Die Umfrage basiert auf der Blockchain-Technologie und soll der Überprüfung sicherheitsrelevanter Aspekte dienen – etwa Persönlichkeitsschutz, Abstimmungsgeheimnis, Unveränderbarkeit, Prüf- und Nachvollziehbarkeit.

«Es handelt sich um eine Konsultativabstimmung», so die Mitteilung, die dem Stadtrat wertvolle Hinweise aus der Bevölkerung gebe. Sie ist jedoch nicht rechtlich bindend wie eine ordentliche Volksabstimmung.

Folgende Fragen können die digitalinteressierten Zugerinnen beantworten:

1. Finden Sie es gut, dass am Zuger Seefest alljährlich ein Feuerwerk den Himmel erhellt? (Ja/Nein)
2. Erleben Sie den Prozess dieser Abstimmung mittels Digital-ID als einfach? (Ja/Nein)
3. Aktuell werden verschiedene Anwendungsmöglichkeiten der digitalen ID evaluiert. Welche der nachfolgenden Anwendungsmöglichkeiten würden Sie weiter-verfolgen? (eine Antwort möglich):
a) Ausleihe von Büchern in der Bibliothek mittels digitaler ID
b) Bezahlung von Parkgebühren mittels digitaler ID bzw. Ein-/Ausfahrt in städtische Parkgaragen
c) Ausleihe von Stadtvelos an verschiedenen Orten der Stadt
d) Anbindung an ZUG-LOGIN bzw. Einreichung der elektronischen Steuererklärung
e) Regelmässige Volksbefragungen

Interessierte können weiterhin über die Website der Stadt Zug und die Installation der «uPort»-App ihre digitale ID bekommen und so an der Konsultativabstimmung
teilnehmen. Nach dem Abschluss der Registrierung haben die Anwender zwei Wochen Zeit, um bei der Einwohnerkontrolle vorbeizugehen und ihre persönliche ID einmalig beglaubigen zu lassen.

Bis heute haben gut 200 Einwohner davon Gebrauch gemacht. Mit einer Beglaubigung bis am 29. Juni besteht auch für Neuregistrierte die Möglichkeit, an der Abstimmung bis am 1. Juli um 23.59 Uhr teilzunehmen.

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