In Luzern werden 108 Park- und Alleebäume gefällt
  • News
Sieht hübsch aus. Doch bei dieser Rosskastanie am Schweizerhofquai hat sich im Astloch Fäulnis ausgebreitet. Die Fäulnis schwächt den Baum, Äste drohen abzubrechen. (Bild: zvg)

Stadtgärtner schwingen die Axt In Luzern werden 108 Park- und Alleebäume gefällt

3 min Lesezeit 17.11.2018, 08:42 Uhr

Sie sind alt, krank und stellen teilweise ein Sicherheitsrisiko dar. Deshalb müssen in den nächsten Wochen in der Stadt Luzern 108 Allee- und Parkbäume gefällt werden. Viele von ihnen werden durch junge Bäume ersetzt.

Wie die Stadt Luzern mitteilte, müssen total 108 Allee- und Parkbäume gefällt werden, weil sie alt oder durch Krankheiten geschwächt sind. Teilweise stellten sie deswegen ein Sicherheitsrisiko dar.

Einzelne Bäume werden ersetzt, weil ihre Art auf der schwarzen Liste der invasiven Neophyten aufgeführt ist – dabei handelt es sich um gebietsfremde Bäume, die sich bei uns unerwünscht stark ausbreiten.

Jetzt wird die Saftruhe genutzt

An den meisten Orten, an denen Bäume gefällt werden, werden bis im Frühling 2019 Jungbäume gepflanzt. Dadurch kann der Baumbestand erneuert und für künftige Generationen gesichert werden.

Besonders zu erwähnen sind folgende Baumfällungen und Ersatzpflanzungen: Im Alten Friedhof hinter der Hofkirche muss eine grosse Föhre ersetzt werden. Aufgrund ihres Zustandes ist die Standsicherheit nicht mehr gegeben. Als Ersatz wird ein hochwachsender Baum gepflanzt. 


Pappel und alte Eiche

Die östliche Säulenpappel am SGV-Steg 1 (Bahnhofplatz) zeigt im Wurzelbereich Anzeichen von Fäulnis. Da an diesem Standort die Sicherheitsansprüche sehr hoch sind, muss der Baum ersetzt werden. 


An der Hochrütistrasse (beim Fussgängerstreifen zum Spielplatz) muss die grosse Eiche gefällt werden. Der Pilzbefall ist mittlerweile derart fortgeschritten, dass die Standsicherheit stark reduziert und ein Eingriff unabdingbar ist. Als Ersatz wird eine neue Eiche gepflanzt. 


Am Quai sind viele Eingriffe nötig

Im Bereich der Familiengärten an der Lidostrasse werden an einer Gruppe von Weiden starke Rückschnitte vorgenommen. Am Rande der Rotseewiese muss aus Sicherheitsgründen ein Ahorn entfernt werden. Die Ersatzpflanzung erfolgt etwas weiter im Innern der Wiese. 


Entlang dem Schweizerhof- und Nationalquai stehen diverse Rosskastanien, welche ersetzt werden müssen. Die Bäume vermögen das Gewicht der Äste nicht mehr zu tragen, es drohen Astabbrüche. Bei mehreren Bäumen kann mit der Entfernung von Ästen erreicht werden, dass eine Fällung vorerst nicht nötig ist. 


Krone kriegt kein Wasser mehr

Beim Beginn der Steinhofstrasse muss eine Blutbuche ersetzt werden, welche grosse Rindenschäden aufweist. Die Wasserversorgung der Baumkrone ist durch die Schäden nicht mehr gewährleistet, es entsteht vermehrt abgestorbenes Holz. Das gefährdet die Sicherheit. Eine Ersatzpflanzung ist vorgesehen. 


Im Strandbad Tribschen muss aus Gründen der Sicherheit eine Säulenpappel ersetzt werden. 


Die Rotbuche an der Steinhofstrasse hat eine beschädigte Rinde, das führt dazu, dass der Baum langsam verdorrt.

Die Rotbuche an der Steinhofstrasse hat eine beschädigte Rinde, das führt dazu, dass der Baum langsam verdorrt.

(Bild: zvg)

Im Wettsteinpark werden mehrere Bäume ersetzt

Im Wettsteinpark (Brambergstrasse) werden im Bereich des unteren Zuganges diverse Bäume ersetzt. Diese sind nicht mehr bruchsicher, die Nähe zur Bahnlinie verlangt eine erhöhte Sicherheit. 


Vor dem Einkaufszentrum am Zihlmattweg muss ein Ahorn gefällt werden, dessen Krone und Äste nicht mehr bruchsicher sind. Als Ersatz werden in der Rabatte zwei neue Wildbirnen gepflanzt. 


War dieser Artikel nützlich für Dich?

Ja

Nein

War dieser Artikel nützlich für Dich?
Löse ein freiwilliges Abo und hilf uns, Artikel wie diesen auch in Zukunft anzubieten.

CHF

Deine Meinung ist gefragt!

Um kommentieren zu können, musst Du auf zentralplus eingeloggt sein. Bitte logge dich ein oder registriere dich jetzt und profitiere von den Vorteilen für z+ Community Mitglieder.

Deine Meinung ist gefragt!

0 Kommentare

Wie viel ist Dir unabhängiger Journalismus wert?

Schön besuchst Du zentralplus. Für Dich gehen wir vor Ort, sind mitten drin und nahe dran. Doch ganz gratis geht Qualitätsjournalismus nicht. Um die unabhängige Stimme zu den Grossverlagen in der Zentralschweiz zu bleiben, benötigen wir Deine Unterstützung. Zeig uns mit Deinem freiwilligen Abo oder einem einmaligen Beitrag, was wir Dir wert sind.

Schön besuchst Du zentralplus. Du verwendest einen Adblocker. Werbung ist für eine wichtige Einnahmequelle, die uns hilft, die unabhängige Stimme zu den Grossverlagen in der Zentralschweiz zu bleiben. Denn gratis geht Qualitätsjournalismus nicht. Zeig uns mit Deinem freiwilligen Abo oder einem einmaligen Beitrag, was wir Dir wert sind.

CHF