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In der Stadt Luzern gibt es zu wenig Luxusimmobilien für Reiche
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Superreiche fallen bei den Steuereinnahmen der Stadt Luzern besonders ins Gewicht. (Bild: Montage les)

Weil gute Steuerzahler die Stadt verlassen In der Stadt Luzern gibt es zu wenig Luxusimmobilien für Reiche

1 min Lesezeit 18.09.2018, 07:57 Uhr

Zahlungskräftige Steuerzahler verlassen die Stadt Luzern – weil es zu wenig Wohnraum für sie gibt. Der Stadt entgehen dadurch Millionen.

Natürliche Personen bezahlen in der Stadt Luzern durchschnittlich immer weniger Steuern: Knapp 11 Millionen weniger Steuereinnahmen als budgetiert verzeichnete die Stadt Luzern 2017. Und mit insgesamt 236 Millionen Franken sanken die Einnahmen gegenüber dem Vorjahr um fünf Millionen (zentralplus berichtete). Nicht zuletzt ist dies darauf zurückzuführen, dass Personen, welche aus der Stadt wegzogen, «bessere» sprich zahlungskräftigere Steuerzahler als die Zuzüger waren.

Zu wenig Luxusimmobilien in der Stadt – Nachfrage gross

Im Preissegment von 3,5 Millionen Franken gebe es im Luzerner Stadtgebiet praktisch keine Angebote, sagte Doris Bader, Inhaberin der gleichnamigen Immobilienfirma gegenüber der «Luzerner Zeitung». Bader hat sich auf Luxusobjekte spezialisiert.

Die Nachfrage nach Neubauten im Luxusbereich sei enorm: «Wir hatten vor einigen Jahren selber ein Neubauprojekt am rechten Seeufer mit einem Dutzend Wohnungen. Sie waren innert weniger Tage verkauft», fährt Bader weiter. Das Problem sei jedoch, dass hunderte von neuen Genossenschaftswohnungen in der Stadt entstehen, die Zahl der Neubauten im Luxusprojekt jedoch stagniere.

Laut Bader sei dies auf die lange Verfahrensdauer für Bauprojekte zurückzuführen. Diese sei in der Stadt grösser als in den Gemeinden. Zudem würden Nachbarn in vornehmen Gebieten Einsprache erheben, um sich gegen bauliche Veränderungen in ihren Quartieren zu wehren. Auch dies führe zu Verzögerungen der Projekte.

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