Neue Präsidentin der IG Kultur hat grosse Visionen
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Laura Breitschmid übernimmt das Amt des Präsidiums bei der IG Kultur Luzern. (Bild: IG Kultur Luzern)

Luzern als Kulturstadt Neue Präsidentin der IG Kultur hat grosse Visionen

2 min Lesezeit 1 Kommentar 10.05.2021, 07:19 Uhr

Laura Breitschmid ist die neue Präsidentin der IG Kultur. Die 34-Jährige sagt: Luzern hat ein grosses Potenzial als Kulturstadt.

Das Kulturleben erwacht aus dem Winterschlaf. So gibt es in der Branche viel Neues zu sehen: Neu übernimmt Laura Breitschmid das Amt des Präsidiums bei der «IG Kultur». Das Ziel der 34-Jährigen ist es, in der Luzerner Kulturbranche mehr Platz für den Tourismus zu schaffen.

Wichtig sei es, das Publikum wieder abzuholen und zu zeigen, dass Kultur während der Corona-Pandemie möglich sei, teilt Laura Breitschmied der «Luzerner Zeitung» mit. Dies sei wichtig, da es nicht selbstverständlich sei, dass das Publikum in Scharen zurückkehre. Dieses Ziel soll mit dem Projekt «Kultursommer» verfolgt werden.

Mehr Platz für Tourismus in Kulturbranche

Zudem habe Luzern ein grosses Potenzial als Kulturstadt. Breitschmid will eine neue Vision für die Luzerner Kultur entwickeln, bei welcher insbesondere die touristische Bedeutung mehr Beachtung erhalten soll. «Wir wollen die Kultur künftig als identitätsstiftendes Merkmal von Luzern festsetzen», sagt Breitschmid gegenüber der Zeitung. Breitschmid wird viele Herausforderungen während der Pandemie bekämpfen müssen, so insbesondere das Gastro-Verbot in der Kulturbranche, das Lobbying für selbständige Kulturschaffende und das Durchsetzen der Bedürfnisse der Kulturveranstalter.

An der 44. Online-Delegiertenversammlung vom 5. Mai der IG Kultur Luzern wurde die Jahresrechnung 2020 genehmigt und Laura Breitschmid ins neue Präsidium gewählt. Sie folgt damit auf Urs Bugmann, der nach fünf Jahren aus dem Vorstand zurücktritt. Zudem wurden neu Adrian Albisser (Grossstadtrat und Kulturakteur) und Gina Dellagiacoma (Kulturwissenschafterin) als Vorstandsmitglieder der IG Kultur Luzern gewählt. Aus dem Vorstand zurückgetreten sind Mario Stübi und Dominik Deuber.

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1 Kommentare
  1. Peter Bitterli, 10.05.2021, 11:28 Uhr

    Diese Frau hat sich gezielt das Leiterchen der Kulturbürokratie hochgedient und versammelt jetzt eine ganze Anzahl von Stellen und Pöstchen mit Einfluss und Wirkungsmacht bezüglich der Finanzmittel, selbstverständlich nur im lokal-provinziellen Massstab. Zu hoffen ist, dass sie noch nach Höherem und Breiterem strebt, damit nicht die nächsten drei Jahrzehnte unter der immergleichen Dominanz stehen.
    Schon die Idee mit der „touristischen Bedeutung“ und dem „identitätsstiftenden Merkmal“ der Kultur wäre ja verheerend, wenn es denn so wäre, dass die IG Kultur hier überhaupt etwas zu bestimmen hätte. Als von Stadt und Kanton durchsubventionierte Vorfeldorganisation hat sie aber nur die Aufgabe, deren Kulturabteilungen zu beweihräuchern und ihre Existenz notwendig erscheinen zu lassen.

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