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Idee eines Zuger Jugendparlaments ist (noch) nicht begraben

1 min Lesezeit 02.06.2016, 17:20 Uhr

Der Kanton Zug soll wieder ein Jugendparlament schaffen. Das findet ein FDP-Kantonsrat, und stösst damit auf Skepsis. Dennoch ist für junge Politikbegeisterte noch nichts verloren

Der FDP-Mann Thomas Lötscher setzt sich für ein Jugendparlament ein. Dies, obwohl der Kanton Zug während zehn Jahren, bis 2007, über ein solches verfügte und dieses dann mangels an Interesse versandete.

Und doch. Lötscher ist überzeugt, dass ein solches Parlament einen wichtigen Teil der Demokratie generieren würde und «wertvolle Impulse in bestehende Strukturen» einbringen könne. Entsprechend unzufrieden ist Lötscher mit der Regierung, denn diese hat einen Vorstoss für die Schaffung eines Parlaments ablehnend beurteilt. Der Regierungsrat nämlich befand, dass mit dem Jugendpolittag, der jährlich stattfindet, bereits eine gute Möglichkeit für Junge bestehe. – Und weit weniger kostet als ein Parlament. Lötscher kritisiert: «Die müde Erklärung, den sehr guten Jugendpolittag endlich so zu bewerben, dass vielleicht auch mal ein Kantischüler teilnimmt, ist nun wirklich keine Leistung.»

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Nicht nur die Regierung, auch Kantonsrat ist skeptisch. Doch am Ende der Kantonsratssitzung ist noch nichts verloren. Lötschers Motion wird für teilerheblich erklärt. Will heissen: Fix ist noch nichts, der Kantonsrat muss jedoch nun die rechtlichen Grundlagen für ein Jugendparlament erarbeiten. Dieses kommt zu einem späteren Zeitpunkt zurück an den Kantonsrat.

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