«Ich kenne noch keinen Sans-Papiers, der geimpft ist»
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Sie leben oftmals im Schatten unserer Gesellschaft: Sans-Papiers. (Symbolbild: Unsplash/Landis Brown)

Hürden bei der Corona-Impfung in Luzern «Ich kenne noch keinen Sans-Papiers, der geimpft ist»

6 min Lesezeit 10 Kommentare 19.05.2021, 12:00 Uhr

Der Impfplan nimmt im Kanton Luzern Fahrt auf. Von den Sans-Papiers in Luzern dürften bis anhin allerdings nur wenige geimpft worden sein. Ein Ansturm ist auch nicht zu erwarten – die einen fürchten aufzufliegen, für die anderen gibt es komplexere Hindernisse.

Was sich bereits bei den Corona-Tests als Problem herauskristallisiert hat, zeigt sich nun erneut: Viele Menschen ohne gültige Aufenthaltsbewilligung schrecken vor einer Impfung zurück. Zu gross ist die Angst, entdeckt zu werden und aufzufliegen.

Nicola Neider, Präsidentin des Vereins Sans-Papiers, sagte bereits Anfang Jahr zu zentralplus, dass sich Sans-Papiers in Luzern nie auf Corona testen lassen würden – auch wenn sie Symptome hätten. Auch die Politik hat das Problem erkannt und wollte den Zugang zu Corona-Tests erleichtern – anonyme Tests sollen aber nicht möglich sein (zentralplus berichtete).

Bei den Impfungen ist es so: Wer zum Termin erscheint, muss Krankenkassenkarte und einen amtlichen Ausweis vorzeigen, um sich identifizieren zu können. «Meistens haben Sans-Papiers weder ID noch Krankenkassenkarte. Zudem ist für viele nach wie vor zu abschreckend, nicht anonym ein Test- oder Impfzentrum aufsuchen zu können», sagt Barbara Hosch, Politologin und Verantwortliche für Öffentlichkeitsarbeit der Luzerner Kontakt- und Beratungsstelle Sans-Papiers.

Unregistrierte Sans-Papiers haben Angst

Wichtig ist es aber, zwischen primären und sekundären Sans-Papiers zu unterscheiden. Sekundäre Sans-Papiers sind Menschen, die in der Schweiz geblieben sind, nachdem ihr Asylgesuch abgelehnt oder ihre Bewilligung entzogen wurde. Sie sind den Behörden bekannt – somit sind sie registrierte Sans-Papiers –, und sie haben derzeit Anspruch auf Nothilfe.

«Die administrativen Hürden, vom Erhalt eines Impftermins bis hin zum Ablauf einer Impfung im Impfzentrum, ist für sekundäre Sans-Papiers gross.»

Felix Föhn, Leiter der Sozialen Dienste der Stadt Luzern

Die primären Sans-Papiers sind Menschen, die meist legal in die Schweiz einreisten, einen Job fanden und hiergeblieben sind. Sie sind nicht registriert, den Behörden nicht bekannt. Meistens können sie sich keine Krankenversicherung leisten. Diese primären Sans-Papiers sind es auch, die Angst haben, bei einem Coronatest oder einer -Impfung aufzufliegen.

Administrative und sprachliche Hürden

Die sekundären Sans-Papiers – zu denen der Grossteil gehört – fürchten sich laut Felix Föhn, Leiter der Sozialen Dienste der Stadt Luzern, weniger vor Konsequenzen, wenn sie bei einer Impfung ihre Identität offenlegen. Schliesslich sind sie den Behörden ja bereits bekannt. «Die Problematik, die sich aber bei dieser Gruppe stellt, ist, dass viele nicht über ausreichende Deutschkenntnisse verfügen. Die administrativen Hürden, vom Erhalt eines Impftermins bis hin zum Ablauf einer Impfung im Impfzentrum, ist für diese Personengruppe gross», sagt Föhn.

Die sozialen Dienste befinden sich derzeit mit der kantonalen Dienststelle Gesundheit und Sport beziehungsweise dem Kantonsapotheker in Abklärungen. Ziel ist es, den Ablauf und die Organisation für Sans-Papiers zu vereinfachen. Wie dies aussehen könnte, kann Felix Föhn noch nicht sagen.

«Gerade bei den jungen Sans-Papiers haben wir keinen Ansturm von Impfwilligen.»

Barbara Hosch, Verein Sans-Papiers Luzern

Seit einer Woche bekommen im Kanton Luzern nun auch junge und gesunde Menschen einen Impftermin – ungeachtet des Alters, sondern nach Reihenfolge der Anmeldung (zentralplus berichtete).

Die Impfbereitschaft unter den Sans-Papiers nimmt Felix Föhn nicht als sonderlich gross wahr. «Aktuell ist eine Handvoll Personen proaktiv auf uns zugekommen, welche die Impfung wünschten.» Diese habe man beim Kantonsarzt angemeldet, die Impfung sei bereits abgeschlossen.

Nicola Neider, Präsidentin des Vereins Sans-Papiers und Theologin, (links) und Politologin Barbara Hosch.

Junge und gesunde Sans-Papiers: Wenig Interesse an der Impfung

Die Impfbereitschaft schätzt auch Barbara Hosch unter den Sans-Papiers als mässig ein. «Gerade bei den jungen Sans-Papiers haben wir keinen Ansturm von Impfwilligen.» Neben der Angst aufzufliegen seien es auch die Charaktereigenschaften der Sans-Papiers: Zäh und gesund sein zu müssen, zu arbeiten und «irgendwie zu funktionieren».

«Die meisten Sans-Papiers sind es gewohnt, unter schlimmsten Bedingungen zu arbeiten. Krank zu werden, könnten sie sich nicht leisten, weil sie ja dann auch keine Entschädigung erhalten.» Die meisten würden auch nur dann einen Arzt aufsuchen, wenn eine Krankheit oder ein Leiden besondere Ausmasse angenommen hat. Die Beratungsstelle sensibilisiere ihre Ratsuchenden für eine Impfung – die Entscheidung liegt natürlich bei jedem einzelnen.

Bei Risikopatienten auf Vertrauensarzt setzen

«Ich kenne noch keinen Sans-Papiers, der geimpft ist», sagt Hosch. Mit Ausnahme eines Risikopatienten, der Krebs hat,und direkt vom behandelnden Arzt für die Impfung angemeldet wurde.

«Es ist eine Vertrauensfrage», sagt Barbara Hosch. «Während die Betroffenen einem Arzt, den sie kennen und zu dem sie schon seit Jahren in die Behandlung gehen, vertrauen, sind sie skeptisch, ob die Daten, die in einem kantonalen Impfzentrum gesammelt werden, nicht doch weitergeleitet werden könnten.» Sie hält fest: Ohne Vertrauensärztinnen sei es wohl sehr schwierig, dass ein Sans-Papier sich impfen lässt. «Über die Impfzentren sind da zu grosse Ängste und Skepsis vorhanden.»

In Zürich gibt es Extra-Impfungen für Randständige und Sans-Papiers

Ein Blick über die Kantonsgrenze zeigt, dass auch schon niederschwellige Angebote für Menschen, die eher am Rande der Gesellschaft stehen, geschaffen wurden. So können sich in Zürich etwa Sans-Papiers bei Meditrina, einer Anlaufstelle des Schweizerischen Roten Kreuzes (SRK), vertraulich medizinisch behandeln lassen. Da können sie sich auch auf Corona testen lassen.

Geplant ist zudem, dass sich dort auch Sans-Papiers und Obdachlose impfen lassen können. «Ein Impfzentrum ist zu hochschwellig», begründet Stadtarzt Daniel Schröpfer den Schritt gegenüber SRF. In einer Medienmitteilung schreibt das SRK, dass man sich weiter für Lösungen einsetzen wolle, dass «Sans-Papiers ohne Krankenversicherung einen gleichberechtigten Zugang zur Impfung haben».

«Durch Corona sind Sans-Papiers plötzlich wieder mehr in den Fokus der Gesellschaft und Politik gerückt.»

Barbara Hosch

Die Idee eines mobilen Impfstützpunkts stand bei der Luzerner Beratungsstelle für Sans-Papiers ebenfalls im Raum. Wie Barbara Hosch sagt, sei die kantonale Dienststelle Gesundheit und Soziales «extrem bemüht» gewesen, die Anmeldeschwelle bei Sans-Papiers zu senken. Nur wäre der Aufwand für eine solche mobile Impfaktion zu gross gewesen – beziehungsweise hätte sich das laut Hosch erst bei rund 100 bis 200 impfwilligen Sans-Papiers gelohnt.

Frage der Regularisierung kam durch Corona wieder aufs Tapet

Auch wenn die Coronakrise Sans-Papiers hart trifft, viele ihren Job verloren haben, ihre Rechnungen nicht mehr bezahlen können und auch psychisch angeschlagen sind, habe die Krise doch etwas Gutes, meint Hosch: «Durch Corona sind Sans-Papiers plötzlich wieder mehr in den Fokus der Gesellschaft und Politik gerückt. Vor allem, weil teilweise Ängste verbreitet sind, dass Menschen, die hier nicht registriert sind, das Coronavirus weiterverbreiten könnten. Das wiederum hat die Frage nach der Regularisierung des Aufenthaltsstatus aufs Tapet gebracht.»

So hat etwa der Luzerner SVP-Kantonsrat Räto Camenisch in einem parteiübergreifenden Postulat gefordert, dass die Regierung überprüft, wie der Aufenthaltsstatus von gut integrierten, schon lange hier lebenden und wirtschaftlich eigenständigen Sans-Papiers geregelt werden kann (zentralplus berichtete).

«Einerseits ist dies natürlich erfreulich – andererseits macht es nachdenklich, dass es dazu eine solche Corona-Krise gebraucht hat», sagt Hosch abschliessend.

Wie geht’s einem Luzerner Sans-Papiers während Corona? Das liest du in diesem Porträt über Javier:

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10 Kommentare
  1. Andy Bürkler, 19.05.2021, 16:45 Uhr

    Ich habe noch nie verstanden, warum man Politik für illegale Einwanderer (euphemistisch, französisch: Sans-Papiers) macht.
    «Du darfst nicht hier sein, aber wenn du frech und renitent genug bist, dann kümmern wir uns um dich». Wo ist da die Logik? Welche Signale sendet das aus?

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    1. Peter Bitterli, 19.05.2021, 19:11 Uhr

      Kirchen und Sozen haben eben jede andere Existenzberechtigung verloren. Erstere versuchen, sich mit den Zuwanderern und all ihren spirituellen Neigungen noch einmal wichtig zu machen. Letzteren kommt ausser der Ermächtigung von Opfergruppen sowieso nichts mehr in den Sinn, seit das Proletariat verschwunden ist. Erstere werden erfahren, dass gerade nach ihnen bald kein Hahn mehr schreit. Letztere werden erfahren, dass die vermeintlichen Opfer ihnen an elan vital turmhoch überlegen und alles andere als sozial sind.

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    2. Sandra Klein, 19.05.2021, 20:16 Uhr

      Wofür sind Sie eigentlich, Herr Bitterli? In all ihren Kommentaren liest man nur immer, dass alle anderen alles falsch machen. Wer macht etwas richtig und was freut Sie? Ich fände es spannend, mal die andere Seite des Wutbürgers zu sehen.

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    3. Peter Bitterli, 19.05.2021, 21:05 Uhr

      Bin gerade an der ligurischen Küste in den Ferien, Frau Klein. Sehr harmonisches Zusammenleben mit meiner Frau. Essen, Spazieren, Plaudern. Baden eher noch nicht. Endlich Zeit, die grosse, recht witzige Goethe-Biografie von Richard Friedenthal zu lesen. Was halt Wutbürger (Begriff von Ihnen?) so machen.

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    4. Sandra Klein, 19.05.2021, 21:30 Uhr

      Dann wünsche ich Ihnen und Ihrer Gattin unvergessliche Ferien, Herr Bitterli. Geniessen Sie die Zeit und die Sonne, sammeln Sie ganz viele positive Momente und bleiben Sie gesund. Ich freue mich, danach ganz viel Positives von Ihnen zu hören.

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    5. Andreas Peter, 20.05.2021, 09:48 Uhr

      @Sandra Klein: Herr Bitterlis Beitrag ist doch gar nicht negativ oder «wütend».
      Er beschreibt nur de Wahrheit, jedenfalls aus seiner (und auch meiner) Sicht.
      Wenn Sie diese Wahrheit nicht ertragen können und darüber wütend werden, ist das nicht Herrn Bitterlis Problem.

      Extra für Sie, bringe ich noch einen Spruch (ganz positiv gemeint):
      «Die Wahrheit ist ein selten Kraut,
      noch seltener, wer es gut verdaut.»

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  2. Markus Zopfi, 19.05.2021, 14:01 Uhr

    Ich kenne auch keinen Schweizer, der geimpft ist. Ausser der Generation über 65. Und diese Gruppe der Sans Papiers ist in der Regel längst wieder in ihrem Heimatland. Hätten Sans Papiers denn bevorzugt geimpft werden sollen?

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  3. Armando, 19.05.2021, 12:53 Uhr

    Da tickt eine heimtückische Zeitbombe. Alle Einwohner sollten sich impfen lassen, egal ob Impfgegner oder Sans-Papiers.

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    1. Peter Bitterli, 19.05.2021, 15:28 Uhr

      Schaunsema, Armando. Gesetzt den Fall, es existiert ein Killervirus. Dann kann eine klar umrissene Minderheitengruppe von 0,001% (Sans-Papiers, geschätzt) ja die andern 99,xxx% gar nicht anstecken, da die ja, weil geimpft, das Killervirus gar nicht kriegen. Da sehe ich jetzt gerade keine heimtückische Zeitbombe. Und sogar bei 33% geht‘s nicht mehr, da Berechnungen mit der Exponentialität dies so belegen. Nun hat sich aber sogar schon herumgesprochen, dass das mit der grässlichen Exponentialität, das uns die Priester der Computermodellierung immer eingeredet haben, gar nicht stimmt, was man übrigens auch schon seit über einem Jahr hätte wissen können. Und wieder tickt heimtückischerweise keine Zeitbombe.
      Sie können sich also in aller Ruhe impfen lassen, die Bomben vergessen und sich darüber freuen, dass sich die Computermodellierer zu welchem Thema auch immer gerade selber völlig desavouiert haben.

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  4. Peter Bitterli, 19.05.2021, 12:42 Uhr

    Die werfen ja dann per definitionem auch den Impfausweis wieder weg.

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