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Hund aus Luzerner Wohnung verschwunden
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Die vermisste Hündin Askira fehlt ihrem Besitzer schmerzlichst. (Bild: Screenshot Facebook)

700 Franken Finderlohn ausgesetzt Hund aus Luzerner Wohnung verschwunden

2 min Lesezeit 1 Kommentar 19.07.2019, 17:09 Uhr

Es ist eine herzzerreissende Geschichte: Über Nacht verschwindet die vierjährige Askira spurlos aus einer unverschlossenen Wohnung in Luzern. Der Hundebesitzer fällt in ein Tief.

Oli Dobler fasste vor vier Jahren neuen Lebensmut. Askira trat in sein Leben, gab ihm eine neue Aufgabe. Der 48-Jährige machte harte Zeiten durch. Ein Unfall machte ihn arbeitsunfähig. Seine Gesundheit ist angeschlagen, auch durch Drogenkonsum.

Askira und ihr Besitzer wurden zu einem unzertrennlichen Paar. Nachdem Dobler jahrelang wegen finanzieller Probleme jahrelang in einem umgebauten Keller ohne Dusche hauste, durften er und Askira in eine Wohnung in der Nähe des Neubads ziehen.

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Polizei fehlen Hinweise aus der Bevölkerung

Dort passierte es Anfang Juli: Dobler schlief hinter verschlossener Wohnungstür, und als «ich am Morgen erwachte, war Askira spurlos verschwunden», so Dobler gegenüber «20 Minuten». Er erstattete Anzeige bei der Polizei. Dabei äusserte er den Verdacht, eine Person aus seinem weiteren Umfeld könnte Askira entführt haben.

Christian Bertschi, Sprecher der Luzerner Polizei, bestätigt, dass sie entsprechende Befragungen durchgeführt und die Staatsanwaltschaft informiert hätten. «Wir haben aber keine neuen Erkenntnisse über den Verbleib des Hundes.» Auch Hinweise aus der Bevölkerung blieben bisher aus. «Die Suche nach dem Tier ist aber nicht eingestellt und der Hund ist auch dank seines Amicus-Chips im Schweizerischen Suchsystem als vermisstes Tier ausgeschrieben», führt Bertschi aus.

Besitzer leidet sehr unter dem Verlust

Ohne seine geliebte Askira geht es Dobler schlecht. Niedergeschlagen sagt er: «Askira bedeutet mir alles, sie ist mein persönlicher Therapiehund, der mich seit vier Jahren von den Drogen fernhält.» Damit er in dieser schwierigen Situation nicht in alte Verhaltensmuster zurückfalle, habe er sich selber in die Psychiatrische Klinik einweisen lassen.

Damit Dobler seine Askira bald wieder in die Arme schliessen kann, haben Bekannte 700 Franken Finderlohn ausgesetzt.

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1 Kommentare
  1. Cornelia Daub, 20.07.2019, 18:40 Uhr

    Ich habe nunmehr zwei mal der Polizei angerufen weil ich den Hund gesehen habe.