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Hü, hott Rösslimatt: SP treibt Stadtrat an
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Das Entwicklungsgebiet Rösslimatt von der Bahnhofspasserelle aus gesehen. Im Hintergrund die «Schüür», die bestehen bleibt. (Bild: mbe.)

Luzern: Zürich als Vorbild für Gross-Überbauung Hü, hott Rösslimatt: SP treibt Stadtrat an

2 min Lesezeit 03.03.2017, 10:01 Uhr

Das SBB-Areal Rösslimatt wartet auf einen Anker-Mieter, deshalb geht es nicht vorwärts mit der geplanten Gross-Überbauung. Nun fordert die SP den Stadtrat per Postulat auf, den Dialog mit der SBB zu suchen, um die Arealentwicklung voranzutreiben. Die Stadt Zürich dient ihr dabei als Vorbild.

20’000 Quadratmeter Gewerbe- und Bürofläche für 600 bis 1000 Mitarbeitende an bester Lage, mitten im Herzen der Stadt Luzern, die seit Jahren damit kämpft, dass sie Firmen keine grossen zusammenhängenden Flächen mehr anbieten kann (zentralplus berichtete). Ursprünglich war einmal von 2018 die Rede, doch der Baustart verzögert sich immer wieder.

Nun fordert die SP den Stadtrat in einem Postulat auf, zusammen mit der SBB die geplante Entwicklung neu zu überdenken – und dabei seien auch die positiven Erfahrungen aus Zürich zu berücksichtigen, wie die Partei schreibt. Dabei solle unter anderem das Nutzungskonzept und insbesondere die aktuell geplante Etappierung nochmals überprüft und gegebenenfalls angepasst werden. Die SBB möchte mit der ersten Etappe der Rösslimatt-Überbauung nicht starten. Dies wiederum verhindert die Entwicklung des restlichen Areals.

Mehrwertabschöpfung füllt Zürcher Stadtkasse

Dass es auch anders gehen kann, zeige laut der SP die Stadt Zürich. Gemeinsam mit der SBB habe sie die Grundlagen geschaffen, um eine Fläche von rund 140 000 Quadratmeter nicht mehr benötigtes SBB-Gelände für Wohn- und Arbeitsraum umzunutzen. Zusammen mit Bevölkerung und Politik werden die Zürcher Areale Neugasse, Werkstadt und Hardfeld in den nächsten Jahren zu attraktiven Lebensräumen für Wohnen, Logistik und Gewerbe weiterentwickelt.

Die SP erwähnt zudem die zusätzlichen Einnahmen, welche die Stadt Zürich mit der Aufwertung des Grundstücks erreichte. Durch die erfolgte Bauzonenänderung sicherte die Stadt mit der so genannten Mehrwertabschöpfung zusätzliche Einnahmen.

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