Der Weltkonzern aus Ebikon windet sich Horrorunfall in Lift: Schindler in Erklärungsnot

1 min Lesezeit 22.08.2017, 21:34 Uhr

Im spanischen Sevilla ist die junge Mutter Rocío Cortés Núñez nach der Geburt ihres Kindes von einem Spital-Lift eingeklemmt und getötet worden. Nun stellt sich heraus, dass es sich um ein Liftmodell aus dem Schindler-Konzer handelte.

Der «Blick» berichtete über den Horrorunfall: Die junge Mutter hatte gerade ihr drittes zur Welt gebracht. Auf dem Rückweg in ihr Zimmer wurde die Liege mit Mutter und Kind in den Lifttüren eingeklemmt. Die 26-Jährige konnte nicht mehr rechtzeitig befreit werden, der Lift fuhr nach oben und zerquetschte ihren Kopf am Türrahmen.

Die Mutter starb, das Neugeborene in ihren Armen überlebte.

Ein Tag nach dem Unfall meldet die spanische Zeitung Diario de Sevilla, dass der Lift vor 40 Jahren von der Schweizer Firma Schindler hergestellt wurde.

Firma, welche Schindler später übernahm

Gemäss Schindler-Sprecher Florian Meier wurde der Fahrstuhl von einer Firma hergestellt, welche die Schweizer Lift-Gigantin später aufkaufte. «Der Lift wurde Ende der 70er Jahre von einem Unternehmen gebaut, welches wir erst Mitte der 80er Jahre übernahmen», sagt Meier im «Blick». Den Namen der Firma nennt er nicht.

In Spanien laufen derzeit Untersuchungen zur Ursache des Systemfehlers – ohne die Schweizer Firma. «Der Unterhalt des Lifts ist in den Händen einer Firma, die nicht zu Schindler gehört. Daher ist Schindler nicht in die Untersuchungen involviert», sagte Meier.

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