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Hirschpark Luzern hat finanziell zu kämpfen
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Im Mai kamen gleich drei Rothirsche im Hirschpark Luzern zur Welt. (Bild: zvg )

Bevölkerungsantrag geht an Parlament und Stadtrat Hirschpark Luzern hat finanziell zu kämpfen

2 min Lesezeit 25.06.2019, 17:24 Uhr

Der Verein «Freunde des Hirschparks Luzern» pocht auf eine langfristige Sicherung des Hirschparks. Aus diesem Grund wendet er sich mit einem Bevölkerungsantrag an das Parlament und den Luzerner Stadtrat.

Den «Freunden des Hirschparks Luzern» brennt es unter den Nägeln. Denn aus ihrer Sicht ist es nicht nachhaltig, die Verantwortung für eine gemeine öffentliche Nutzung des Naherholungsgebietes Hirschpark mit einem jährlichen Betriebsbudget von 65’000 Franken dauerhaft und vollumfänglich einem einfachen Verein zu übertragen. «Wir aber wollen den Luzerner Hirschpark finanziell gesichert», teilen sie mit.

Aus diesem Grund reichen sie am Mittwochvormittag einen Bevölkerungsantrag ein. Seit April sei fast das Dreifach an nötigen Unterschriften zusammengekommen. Im Bevölkerungsantrag werden der Stadtrat und das Parlament aufgefordert, den Hirschpark langfristig zu sichern und seine Grundlagen zu finanzieren.

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Aufgrund des Potenzials für die Bildung, konkret für naturnahen tierkundlichen Unterricht der Volksschule, soll sich der Stadtrat ausserdem dazu äussern, welches Bildungskonzept für naturnahen Unterricht er sich vorstellt.

Sich Biodiversität auf die Fahne geschrieben

Der Verein «Freunde des Hirschparks Luzern» zählt rund 500 Mitglieder. Im Januar 2008 als Förderverein für den Park gegründet, ist er seit Anfang 2010 auch mit der Betriebsführung betraut.

Der Verein ist Arbeitgeber von drei bis vier Hirschpflegern, welche sich die 365 Tage im Jahr Tierbetreuung teilen. Oberstes Ziel sei es, «Biodiversität leben, erleben und in Luzern bewahren». Der Besuch des Parks soll kostenlos und ganzjährig möglich sein, um den Menschen die Natur und Tierwelt näher zu bringen.

Ein finanzieller Kraftakt

Finanziell sei die Situation seit zehn Jahren so, dass der Betrieb der traditionellen Hirschhaltung, beziehungsweise der Betrieb des Schaugeheges für die Rothirsche in der Stadt Luzern mit keinem Betrag im städtischen Budget enthalten sei.

Der Verein von Freiwilligen arbeite also im Ehrenamt, sei gemeinnützig anerkannt und müsse für die jährlichen Kosten von rund 65’000 Franken vollumfänglich selber aufkommen.

Dazu seien immer grosse Anstrengungen nötig wie beispielsweise das laufende Crowdfunding, die Organisation von kostenpflichtigen Führungen oder Verkaufsartikel.

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