Hier können Luzernerinnen baden gehen – sofern die Temperaturen stimmen
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Das Badewetter dürfte bald die ersten Gäste ins Waldbad Zimmeregg locken. (Bild: badi-info.ch)

Badi-Saison eröffnet Hier können Luzernerinnen baden gehen – sofern die Temperaturen stimmen

3 min Lesezeit 08.05.2021, 13:23 Uhr

Die Luzerner Badis bereiten sich seit Tagen intensiv auf die jetzt eröffnete Badesaison vor. Wir zeigen dir, wo du dieses Wochenende bereits einen Sprung ins noch ziemlich kalte Nass wagen kannst – und mit welchen Gefühlen die Badi-Betreiber in die kommende Saison blicken.

An diesem Wochenende halten sommerliche Temperaturen Einzug in der Zentralschweiz. Am Sonntag soll es nämlich bis zu 27 Grad Celsius warm werden. Auch wenn das Wasser mit neun Grad noch ziemlich kühl ist, ist das definitiv ein Grund dafür, bereits einmal einen Nachmittag am See oder in einer Luzerner Badi zu verbringen. Und auch da gibt es gute Nachrichten: Viele Badis in Luzern öffnen nun ihre Türen, oder sie hätten dies – wären die Temperaturen höher gewesen – bereits vergangenes Wochenende getan.

Zu den ab diesem Wochenende geöffneten Badis gehören das Seebad Horw, das Lido Weggis, das Schwimmbad Wolhusen, das Freibad Schüpfheim, die Rotsee-Badi und das Seebad Luzern. Sie alle hätten seit bereits vor einer Woche zum Baden geladen, dürften aber wohl ab diesem Wochende mit ihren ersten Gästen rechnen – wegen der zuvor noch tiefen Temperaturen.

Erste Wasserratten sind bereits in den See gehüpft

Am Luzerner Nationalquai wird tatsächlich bereits gebadet – und zwar schon seit mehr als einer Woche – auch wenn es sich nur wenige bereits trauen. «Natürlich hatten wir schon Gäste! Es gibt mutige Personen, die bereits mehrmals in den See gesprungen sind», erzählt Bruno Milesi, einer der beiden Betreiber des Seebads Luzern.

Er und sein Team blicken mit viel Zuversicht in die bevorstehende Saison: «Wir freuen uns sehr auf den Sommer. Wir können es kaum erwarten, in den nächsten Wochen, wenn auch das Wasser immer wie wärmer wird, weitere Besucherinnen und Besucher zu empfangen», so Milesi. Von der ungewissen Situation rund um Corona lässt sich Milesi nicht beirren, man nehme Tag für Tag und habe vorgesorgt: «Natürlich haben wir wieder ein funktionierendes Schutzkonzept, an das sich alle halten müssen.»

Die Badi habe bei guter Witterung offen. Milesi führt jedoch schmunzelnd aus: «Wenn es mal einen verregneten, aber trotzdem warmen Sommertag gibt, kann man bei uns auch einfach in der überdachten Beiz ein Bierchen trinken kommen.»

Zimmeregg steht vor zweitletzter Saison

Etwas speziell sieht die bevorstehende Saison beim Waldschwimmbad Zimmeregg aus – zumindest für die Betreiberinnen. Denn: Es ist die zweitletzte, in der das Bad seine Gäste im bisherigen Rahmen empfängt. Nach den nächsten zwei Badesaisons soll hier nämlich renoviert werden – und zwar umfassend (zentralplus berichtete). Darüber freut sich Alex Roos, Leiter Anlagen und Betriebe bei der Hallenbad Luzern AG, die ein Betrieb der Stadt Luzern ist: «Die Substanz unseres Waldschwimmbads ist zunehmend schlechter geworden. Wir freuen uns daher umso mehr darauf, wenn wir unsere Gäste 2024 in einer neuen Umgebung begrüssen dürfen!»

Der Charme, den die Badi Zimmeregg ausstrahlt, soll aber durch den Umbau nicht verlieren, wie die Luzerner Baudirektorin und Stadträtin Manuela Jost im Gespräch erklärt: «Der Auftrag der Stadt beinhaltet einen nachhaltigen Umbau, den den Badebetrieb langfristig garantieren soll. Zudem soll das Waldschwimmbad seine Gäste auch künftig mit seiner einmaligen Umgebung und der Atmosphäre begeistern können.»

Bis es so weit ist, wird der Badebetrieb ab kommendem Sonntag in der Waldlichtung im Luzerner Stadtteil Littau wiederaufgenommen. «Wir freuen uns, dass wir unsere Badegäste wieder begrüssen können und hoffen, dass wir auch diese Saison viele erfüllende Momente erleben dürfen», führt Roos aus.

Sie sind alle drei ins grosse Umbauprojekt involviert: (v.l.n.r.) Stadträtin Manuela Jost, Leiter Anlagen und Betreiber der Hallenbad Luzern AG Alex Roos und Sylvie Bättig, Projektleiterin Immobilien der Stadt Luzern (Bild: Jan Rucki)

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