Hier ist das nächste Stink-Schulhaus: Die Kanti Willisau
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Wieder wurden in Schulzimmern erhöhte Naphtalinwerte gemessen (Symbolbild). (Bild: Alan Levin (flickr))

Zu viel Naphtalin und Formaldehyd Hier ist das nächste Stink-Schulhaus: Die Kanti Willisau

2 min Lesezeit 23.01.2020, 14:24 Uhr

An der Kantonsschule Willisau ist eine erhöhte Schadstoffbelastung gemessen worden. Da die Richtwerte teilweise überschritten werden, sind zur Verbesserung der Luftqualität Sofortmassnahmen eingeleitet worden. Auch bauliche Anpassungen stehen an.

Und weiter geht’s in der Präsentation der Luzerner Stink-Schulhäuser. Nachdem erst am Montag bekannt wurde, dass das Krienser «Roggern»-Schulhaus zu hohe Konzentrationen des Schadstoffes Naphtalin aufweist (zentralplus berichtete), nun der nächste Fall.

Der Kanton Luzern teilte am Donnerstag mit, dass die Messgerät auch in der Kanti Willisau zu hohe Werte des Stoffes anzeigten. Damit ist Mittelschule nach Fällen in Emmen, Ebikon, Horw, Kriens und Luzern bereits die sechste Bildungseinrichtung mit zu hohen Konzetrationen dieser Schadstoffe .

«Bei den gemessenen Schadstoffen handelt es sich um erhöhte Naphthalin- und Formaldehydkonzentrationen», schreibt der Kanton. Die zuständige Dienststelle Immobilien habe entsprechende Untersuchungen veranlasst und rasch Massnahmen getroffen. Bauliche Anpassungen im betroffenen Trakt seien bereits in Planung.

Lüftpflicht eingeführt

Bis die baulichen Massnahmen umgesetzt werden, minimiere man die Schadstoffkonzentration mit einem Lüftungsplan und mobilen Raumluftreinigungsgeräten. «Die Raumluftreinigungsgeräte werden in den nächsten Wochen in Betrieb genommen», so der Kanton weiter.

Mit diesen Massnahmen könne sichergestellt werden, dass die Schülerinnen sowie die Lehrpersonen und Mitarbeiter der Kantonsschule Willisau nicht einer übermässigen Belastung von Raumluftschadstoffen ausgesetzt sind, bis die definitiven Sanierungsarbeiten abgeschlossen sind. Die Wirksamkeit dieser Sofortmassnahmen werde zudem mit Nachmessungen in den kommenden Wochen überprüft.

Eltern wurden informiert

Die Eltern der betroffenen Schüler wurden mit einem Brief direkt über die Schadstoff-Belastung sowie die entsprechenden Massnahmen informiert. Für die Lehrpersonen und Mitarbeiterinnen ist ein interner Informationsanlass in den nächsten Tagen vorgesehen.

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