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Hier gibts Brustfetisch und Gurkenschurken
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So sieht die neue Cocktailbar Karel Korner an der Winkelriedstrasse 30 aus. Dieses Wochenende findet das offizielle Opening statt (Bild: Max Reitmayer).

Neue Cocktailbar an der Winkelriedstrasse Hier gibts Brustfetisch und Gurkenschurken

3 min Lesezeit 05.11.2015, 05:00 Uhr

Im ehemaligen «City-Snack» eröffnet dieses Wochenende die neue Cocktailbar «Karel Korner». Die Betreiber sind überzeugt, eine Nische entdeckt zu haben, die so im Luzerner Nachtleben einzigartig ist. Trotzdem schwingt vor dem Start eine Portion Ungewissheit mit.

Nein, Karel Korner ist nicht der Name eines bekannten Komponisten klassischer Musik und auch nicht von irgendeinem Shootingstar am Modehimmel. «Karel Korner» heisst die neue Bar an der Winkelriedstrasse 30. Gemeinsam mit zwei Luzerner Kollegen hat der Betreiber des ehemaligen «City-Snack», Hedy Salamat, ein neues Konzept entwickelt. «Eine urbane und etwas alternative Cocktailbar hat der Stadt Luzern noch gefehlt», sagt er. Über diverse weitere Neuigkeiten aus der Luzerner Gastroszene hatte zentral+ erst kürzlich berichtet.

Doch der «Karel Korner» ist keine herkömmliche Bar. Mit Bar-Managerin Judith Lauber holten die drei Betreiber eine Frau an Bord, die offenbar etwas vom Handwerk versteht. «Ich habe drei Jahre Erfahrung in einer professionellen Cocktail-Bar in Freiburg im Breisgau gesammelt», so die Deutsche. Und dort habe sie eine Menge kreative Ansätze zum kreieren von Cocktails gelernt. «Der Hauptteil der Cocktails in dieser Bar sind meine Eigenkreationen», sagt Lauber. Bereits die Bezeichnungen sind ein Highlight: Da gibt es etwa den «alten Cubaner», den «Gurkenschurken» oder den «Brustfetisch». Und die Cocktails sind von Grund auf hausgemacht. «Ja, ich koche unsere Rosinen-, Vanille- oder Zimtsirups zur Zubereitung der Cocktails selbst», erklärt Lauber.

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Mit unterschiedlichsten Angeboten will der «Karel Korner» punkten (Bild: Max Reitmayer).

Mit unterschiedlichsten Angeboten will der «Karel Korner» punkten (Bild: Max Reitmayer).

Nicht nur konzeptionell hat sich der «City-Snack» also verändert. Auch das erneuerte Interieur sticht sofort ins Auge. «Die Bar soll zum Treffpunkt für Geniesser werden», darüber sind sich die vier Initianten einig. 42 Sitzplätze finden sich im neu eingerichteten Raum, das Rauchen ist nicht gestattet. «Wir sprechen bestimmt eher erwachsene Leute an, auch die Musik soll nicht zu laut sein, damit man sich noch gut unterhalten kann.»

Imbiss ab Dezember geplant

Ab Mitte Dezember solls im «Karel Korner» auch etwas zu essen geben. Hedy Salamat gibt sich betreffend Konzept noch zurückhaltend. «Wir haben geplant, über den Mittag zu öffnen. Was genau es gibt, möchten wir noch nicht preisgeben.» Es solle schnell, einfach, gut und gesund sein, lässt sich Salamat noch entlocken.

Die Betreiber hoffen, dass es keine Probleme wegen möglichen Lärms gibt. Sie versuchen von Beginn an Rücksicht auf die Nachbarschaft zu nehmen. Zudem hätten sie ständig den Dialog mit den Anwohnern gesucht. Und diese seien auch immer als Gäste herzlich willkommen. Events mit Live-Bands oder DJs sind keine geplant. «Dazu ist die Bar wohl doch etwas zu klein», so Judith Lauber.

Eröffnungsparty dieses Wochenende

Es fällt auf, das Team des «Karel Korner» ist von dessen Erfolg überzeugt. Letztes Wochenende beim «Soft-opening» sei das Feedback bereits sehr positiv gewesen, diesen Donnerstag findet nun das offizielle Opening statt. Der «Karel Korner» hat die drei Eröffnungstage von 19.00 Uhr bis 1.30 Uhr geöffnet. Ab nächster Woche öffnet es jeweils um 14.00 Uhr.

Bei aller Euphorie – ganz ohne ist das Projekt an der Winkelriedstrasse 30 auch nicht. «Natürlich kann man nie genau sagen, ob alles gut kommt, aber der Businessplan stimmt.» Sie hätten sehr viel Herzblut in den «Karel Korner» gesteckt. Und zudem ihr ganzes Erspartes.

Die Betreiber sind optimistisch, mit ihrer Bar im Luzerner Nachtleben Fuss fassen zu können (Bild: Max Reitmayer).

Die Betreiber sind optimistisch, mit ihrer Bar im Luzerner Nachtleben Fuss fassen zu können (Bild: Max Reitmayer).

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