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Heute wird in Luzern ein Zeichen gegen Rassismus gesetzt
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Gemäss Ankündigung findet heute Samstag um halb zwei eine Kundgebung gegen Rassismus auf dem Jesuitenplatz in Luzern statt. (Bild: zvg)

Schweizweit koordiniert Heute wird in Luzern ein Zeichen gegen Rassismus gesetzt

1 min Lesezeit 23 Kommentare 04.07.2020, 10:21 Uhr

Rassismus sei eine Realität in der Schweiz, schreiben die Organisatoren der Kundgebung am heutigen Samstag auf dem Jesuitenplatz in Luzern. Ihre Protestaktion verbinden sie mit einem Katalog an Forderungen.

Auf halb zwei ist die Kundgebung angesetzt. Und sie fordert von «der Gesellschaft, den Entscheidungsträgern in Politik, Wirtschaft und Bildung nun endlich Verantwortung zu übernehmen und zu handeln.

Die Forderungen lauten:

  • Schwarze Menschen, people of color und Menschen mit prekärem Aufenthaltsstatus dürfen nicht mehr einzig aufgrund ihrer Hautfarbe polizeilich kontrolliert werden.
  • Eine unabhängige Beschwerdestelle bei Polizei- und Behördengewalt.
  • Antirassismus-Stellen bei Bund, Kantonen und Städten müssen von schwarzen oder farbigen Menschen (BPOC) besetzt sein.
  • Die Schweiz äussert sich offiziell zur eigenen Beteiligung am Kolonialismus und der Apartheid und integriert diese als Bestandteil des Unterrichtsmaterials an Schulen.
  • Entfernung aller Statuen und Umbenennung aller Strassen, Berge und Plätze, die eine Referenz an rassistische oder koloniale Figuren aufweisen.
  • Stopp der rassistischen, unmenschlichen und kriminalisierenden Ausschaffungs- und Abschottungspolitik in der Schweiz und an den Grenzen der Festung Europas.
  • Stopp der tagtäglichen Diskriminierung von BPOC bei der Arbeitssuche, Wohnungssuche und so weiter.

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23 Kommentare
  1. Peter Bitterli, 04.07.2020, 23:06 Uhr

    Die moderieren hier so, dass sie persönliche Anpflaumereien und dröge Wortspiele mit dem Namen gegen mich stehen lassen, meine um Welten klügeren Repliken aber wegputzen. Tja.

    1. Martin Schleiss, 05.07.2020, 08:19 Uhr

      Beklagt sich ausgerechnet jener, der hier ständig gegen alle und jeden hetzt. Vielleicht ändern Sie erst mal ihr eigenes Verhalten. Ich wünsche Ihnen einen entspannten Tag.

    2. Peter Bitterli, 05.07.2020, 08:30 Uhr

      Ja, Herr Schleiss. Sie haben sich eben als Befürworter des Wegzensierens und Unterdrückens missliebiger Meinungen geoutet. Seien Sie getröstet: Auf genau das läuft es bei den Linken immer heraus. Im ganz privaten kleinen Gespräch wie im grossen Ganzen. Das ist ja schliesslich seit Jahrhunderten bekannt. Mit „hetzen“ haben Sie übrigens ein super modisches Adjektiv angewendet. Vielleicht weisen Sie mir noch mit Zitat nach, wo genau Bitterli „gehetzt“ hat. Sonst würde ja dann auch dieser Anwurf sich als Bumerang erweisen.

    3. Martin Schleiss, 05.07.2020, 09:35 Uhr

      @Peter Bitterli: Sie lenken mit Zensurvorwürfen ab. Aber macht ja nix. Ich habe die Wahl zwischen einer wenig zielführenden Diskussion mit Ihnen und der Badi. Raten Sie mal, wofür ich mich entscheide.

  2. Schmid Lukas, 04.07.2020, 17:47 Uhr

    Wo keine Substanz,
    nur bitterkeit der Mensch er schreit.

    1. Peter Bitterli, 04.07.2020, 23:11 Uhr

      Sie müssen jetzt ganz ganz tapfer sein, Schmid Lukas:
      Die Kultur, die als erste die Sklaverei abgeschafft und auf ganzer Front geächtet hat, ist die europäische. Leider wurde das noch nicht überall auf der Welt übernommen.

    2. Traugott77, 05.07.2020, 18:52 Uhr

      @bitterli genau die Sklaverei abgeschaft ( England) aber gerne von Produkten aus der Peripherie profitieren, die von Sklaven hergestellt oder geeerntet wurden. Dem sagt man Scheinheiligkeit.

  3. Kaufmann, 04.07.2020, 16:12 Uhr

    ……… und Peter schreit verbittert mit, aber auf die andere Seite ………….

    1. Traugott77, 04.07.2020, 18:16 Uhr

      @Bitterli die wäre wohl dringend nötig.

    2. Traugott77, 04.07.2020, 19:24 Uhr

      @bitterli gern geschehen 🙂
      Wollte ja schon unter meinem Namen posten, aber die Antworten , auf ihre Auswürfe, wurden leider nicht gepostet, also musste ich mich einlogen, damit meine Antworten sofort hochgeladen werden. Sie kennen das ja, mit dem einlogen kann man jeden Seich sofort posten ohne das einem die Netikette dazwischen funkt. Jedenfalls hier auf dieser Seite.

    3. Traugott77, 05.07.2020, 18:53 Uhr

      Schade das die Kommentare von Bitterli entfernt wurden, waren ja nicht schlimm.

  4. Edith Meier, 04.07.2020, 14:05 Uhr

    Stimmt. Und es ist vermutlich nicht schlecht, wenn man sich auch gegen „beruhigenden Rassismus“ ausspricht. Oder nicht? Ist Rassismus nicht per se beunruhigend? Schade nur, dass heute das Kind mit dem Bade ausgeschüttet wird.

  5. Andreas Peter, 04.07.2020, 10:44 Uhr

    Unfassbarer linker Unsinn.
    Hört auf, das gesellschaftliche Klima zu vergiften.
    So schürt man Hass, weiter nichts.

    1. Traugott77, 04.07.2020, 19:25 Uhr

      Das Klima wird von den rechten Parteien vergiftet. Siehe Klimawandel

    2. Peter Bitterli, 04.07.2020, 23:18 Uhr

      Diese Sätze muss man sich auf der Zunge zergehen lassen: „Das Klima wird von den rechten Parteien vergiftet. Siehe Klimawandel“
      Und das dann noch im Zusammenhang der denunziatorischen Wortmeldungen auf dieser Seite!

    3. Traugott77, 05.07.2020, 19:03 Uhr

      @bitterli 😁 denunzieren kann ich ja hier niemanden, dessen post von zentralplus gelöscht wurden, da ich ja nicht Entscheide welche posts der Netikette zuwiderhandeln.

  6. Peter Bitterli, 04.07.2020, 10:41 Uhr

    Es gibt keinen beunruhigenden Rassismus in der Schweiz. Das einzige, was es gibt, sind die üblichen Schreihälse, die meinen, gerade Hochkonjunktur zu haben, um ihre Süppchen zu kochen. Man sehe sich nur den Forderungskatalog an: was für ein staatszersetzender Unsinn! Und dazu alles, alles aus zweiter Hand. Abgekuckt von anderen Schreihälsen.

    1. Schmid Lukas, 04.07.2020, 14:28 Uhr

      Was soll den daran Staatsszersetzend sein?
      Staatszesetzend ist, wenn die Schweiz nicht anerkennt das wir ein Einwanderungsland sind, und Schweizer Staatsbürger weiterhin wegen ihrem Migrationshintergrund oder ihrer Hautfarbe diskriminiert werden.

      Den einzigen Unsinn lese ich von ihnen, da Sie solche Sachen posten, und scheinbar nicht zu unserer Bundesverfassung stehen, die eine gleichbehandlung aller Staatsbürger garantiert.

    2. Schmid Lukas, 04.07.2020, 17:07 Uhr

      Wenn eine Demo gegen Rassismuss und für Gleichheit staatszersetzend sein soll, weis ich nicht in welchem Staat sie leben, jedenfalls nicht in der Schweiz.

    3. Schmid Lukas, 04.07.2020, 17:50 Uhr

      Wüsste nicht wie Forderungen nach Gleichbehandlung, und eine Antirassismus Demo, staatszersetzend sein könnten.

      Vieleicht in den USA, was ja alles über dieses Land aussagt.

    4. Traugott77, 04.07.2020, 18:07 Uhr

      Ich wüsste nicht wo eine Demo gegen Rassismus und Gleichbehandlung staatszersetzend wäre?
      Im 3. Reich vielleicht

    5. Peter Bitterli, 04.07.2020, 18:26 Uhr

      Traugott77:
      Hätten Sie genau gelesen, dann hätten Sie gesehen, dass die Forderungen als staatszersetzend bezeichnet werden, nicht die Demo. Problem aller Phrasenbrüller: So genau wird ja dann weder gelesen noch definiert noch formuliert noch gefordert.
      Forderung 3, 4, 5 gemäss obigem Katalog könnten übrigens tatsächlich im 3. Reich aufgestellt worden sein. Ersetzen Sie einfach „BPOC“ oder „Kolonialismus“ oder andere Schlagworte durch etwas damals Angesagtes Ihrer Wahl. Bestimmte Menschen von Staatsstellen ausschliessen, Schulen ideologisieren, Geschichte auslöschen. Hopppppla! Sie kennen übrigens Viktor Klemperer und seinen Klassiker über die Sprache des dritten Reiches? Ganz typisch: die Abkürzungswut.

    6. Traugott77, 04.07.2020, 19:36 Uhr

      @bitterli sehen nicht ein was unter Punkt 3 schlecht sein soll wenn Personen die Erfahrungen mit Rassismus gemacht haben da einsitz nehmen sollen.
      Bei Punkt 4 ist es ja eine geschichtliche Tatsache das die Schweiz im kolonistischen System kräftig mitgemischt hat, und heute mit Firmen wie Glencore oder Novartis immer noch kolonistische Alüren an den Tag legt ohne dazu zu stehen oder Verantwortung zu übernehmen. Und ich sehe auch nirgends, das davon die rede wäre die kolonistische Geschichte würde z.B: in einem geschichts Buch andere geschichtlichen Themen ersetzten.
      Bei Punkt 5 sehe ich das Problem nicht wenn z.B: das Agassizhorn umbenannt wird.
      Ist wohl jedem Alpinisten egal wie der Berg heisst.

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