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Kriens: Gewerbeverband spricht sich für Bypass aus «Haltung der Stadt zur Spange Nord ist befremdend»

2 Min 18.04.2018, 15:37 Uhr

Nachdem der Bund eine teilweise Überdachung des Bypass in Kriens gutgeheissen hat, kann der Gewerbeverband nun hinter dem Projekt stehen. Auch die Spange Nord, würde man in Kriens befürworten.

Der Krienser Gewerbeverband kann nach Abschluss des Projektwettbewerbs für die verlängerte Einhausung und der Präsentation der Potenzialanalyse für den Autobahnabschnitt vom Sonnenbergtunnel bis zum Tunnel Spier eine positive Bilanz ziehen (zentralplus berichtete).

Aufgrund der jetzt vorgelegten verbesserten Variante kann der Gewerbeverband das Projekt Bypass nun unterstützen und hofft auf eine schnelle Umsetzung des Gesamtprojektes inklusive Spange Nord. «Die egoistische Haltung der Stadt Luzern zu einem für die Agglomeration wichtigen Infrastrukturprojekt ist befremdend, insbesondere weil gerade die Agglomeration unter den dauernden Verkehrsüberlastungen leidet, welche die Stadt durch ihre feindliche Haltung gegenüber dem motorisierten Individualverkehr mitverursacht», heisst es in einer Mitteilung.

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ÖV-Verbindung von Kriens nach Littau gefordert

Auch den Ausbau des Rengglochs als wichtige Verbindung zwischen Littau und Kriens beurteilt der Gewerbeverband positiv. Das Projekt für die neue Strasse über das Renggloch ist im März aufgelegt worden. Man hofft nun, dass auch eine ÖV-Verbindung von Kriens nach Littau erneut geprüft und umgesetzt wird.

Der Vorstand freut sich, dass die politische Arbeit Früchte trägt und ein gutes Projekt entsteht, das den Verkehrsfluss im Obernau verbessert und die Gewerbezone für bestehende und neue Betriebe attraktiver macht. Es zeige sich, dass der Gewerbeverband mit tatkräftiger Unterstützung seiner Mitglieder viel erreichen kann.

Für das Gewerbe bleibe es wichtig, dass auch während der sehr langen Bauphase der Verkehr in Kriens nicht schlechter als heute funktioniert, keine längere Stauzeiten entstehen und die Bauzeit auf ein Minimum beschränkt wird, um die Belastung der Bevölkerung möglichst gering zu halten.

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