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Hält sich der Täter in Griechenland auf?
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An diesem Waldstück geschah die schreckliche als «Fall Emmen» bekannte Tat. Der Täter ist noch flüchtig. (Bild: Montage les)

Fall Emmen: Neue Hoffnung auf DNS-Probe Hält sich der Täter in Griechenland auf?

1 min Lesezeit 21.01.2018, 10:05 Uhr

Die Luzerner Justiz hat die Ermittlungen im brutalen Vergewaltigungsfall von Emmen vorübergehend eingestellt. Möglicherweise macht sie bald doch Fortschritte – mit einer Spur, die nach Griechenland führt.

Vielleicht gibt es in Kürze neue Erkenntnisse, welche die Luzerner Justiz dazu bewegen könnte, die sistierten Ermittlungen im Fall Emmen bald wieder aufzunehmen. Dies lässt eine Äusserung des Luzerner Staatsanwalts Thomas Reitberger gegenüber der «SonntagsZeitung» schliessen. Danach weiss die Staatsanwaltschaft von einem Mann, der zur Tatzeit in der Nähe des Dammwegs war. Auch die Beschreibung des Opfers soll ungefähr auf ihn zutreffen – und er soll sich in Griechenland aufhalten.

«Wir haben deshalb schon im Oktober 2015 ein Rechtshilfeersuchen gestellt, damit die griechischen Behörden eine DNS-Probe dieser Person übermitteln», sagte Reitberger. Nur habe er trotz mehrerer Nachfragen keine Rückmeldung erhalten. «Diese Woche hat sich nun aber eine Anwältin der EU-Justizbehörde gemeldet, die im Fall vermitteln will. Laut ihr könnten wir die DNS doch noch erhalten,» so Reitberger in der «SonntagsZeitung».  Er warnt aber vor allzu grossen Hoffnungen. «Das ist nicht die heisse Spur, nach der wir seit Beginn suchen», sagt er. «Es wäre Zufall, wenn es sich genau um diese Person handeln würde.»

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