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Häberli: «Wir müssen unsere individuelle Qualität durchsetzen»
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Finden Thomas Häberli und seine FCL-Spieler in der Ostschweiz zurück in die Spur? (Bild: Martin Meienberger/freshfocus)

FCL-Trainer gibt sich vor Cupspiel siegessicher Häberli: «Wir müssen unsere individuelle Qualität durchsetzen»

3 min Lesezeit 1 Kommentar 17.08.2019, 16:00 Uhr

Vier Spiele in Serie verloren und in diesen sechs Stunden Fussball nicht einen einzigen Treffer erzielt: Kommt dem FC Luzern da der erste Cup-Auftritt auswärts gegen den interregionalen Zweitligisten AS Calcio Kreuzlingen gerade recht?

Entspannt gibt er sich an diesem Samstag. Den Tiefflug seiner Mannschaft lächelt Thomas Häberli weg. Im Interview mit einem Radioreporter redet er davon, dass «der Cup manchmal unglaubliche Geschichten schreibt».

Das kann man wohl so sagen: Eine davon hat er als FCL-Trainer selber inszeniert. Anfang März dieses Jahres fegten seine Mannen im Viertelfinal den später erfolgreichen Titelverteidiger YB gleich mit 4:0 aus der Swissporarena. Es war die Zeit, als der Ballwiler auf fulminante Art und Weise seine Karriere als Cheftrainer startete.

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Schiesst sich der FCL den Frust von der Seele?

Doch der Schwung dieser Tage ist beim FCL abgeflacht. Von den acht Pflichtspielen gewann der FCL deren drei – zwei davon gegen die Halbprofis von den Färöer Inseln. Die letzten vier gingen gar allesamt verloren. Noch beunruhigender: Insgesamt brachte es Häberlis Team bloss auf vier Tore. Zwei davon gingen auf das Konto des mittlerweile zu Lausanne gezogenen Christian Schneuwly.

Äusserlich bleibt Häberli vor der Pflichtübung in der Ostschweiz locker, auch wenn der unterklassige Gegner seit einem Jahr nicht mehr verloren hat. «Wir müssen unsere individuelle Qualität durchsetzen», ist er sich bewusst.

«Wir werden unsere Tore machen.»

FCL-Trainer Thomas Häberli

Im besten Fall bietet sich die AS Calcio Kreuzlingen dafür an, dass sich der Super-Ligist den angestauten Frust der letzten Tage und Wochen von der Seele schiessen kann. «Wir werden unsere Tore machen», ist Häberli felsenfest überzeugt.

Es wäre ein Aufputschmittel für die herausfordernde Fortsetzung in der Meisterschaft: Denn am nächsten Wochenende geht es nach Sion, dann gastiert Meister und Leader YB in Luzern, bevor der FCL in Lugano antraben muss. Und er liegt derzeit bloss auf Platz 8 der Tabelle.

Warum sich Häberli auf nächste Woche freut

Aber wie richtet Häberli seine Mannschaft, die nach den jüngsten Erfahrungen verunsichert ist, für die Aufgabe im Cup auf? «Wir analysieren jedes Spiel und vermitteln, was gut war und was nicht», sagt der Trainer. «Wir nehmen Spiel für Spiel. Ein Fazit ziehe ich während einer Saison nicht.»

Er freue sich, wie Häberli sagt, auf nächste Woche. Es wird die fünfte sein seit Meisterschaftsstart und gleichsam die erste, in der die Doppelbelastung mit Meisterschaft, Cup und Qualifikation zur Europa League wegfallen wird. «Wir werden im Training richtig schaffen und uns verbessern können. Das war bis jetzt nicht möglich», hält er fest.

Mit einem Sieg über Kreuzlingen würde Häberli dieses Mal keine Cup-Geschichte mit dem FCL schreiben können. Aber die Stimmung in der Mannschaft wohl etwas aufhellen.

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1 Kommentare
  1. Alois, 17.08.2019, 17:35 Uhr

    Sicher noch nicht gewonnen. Mal abwarten und auf Müller bauen.