Haar in der Suppe: Kochakademie gefährdet
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So soll die geplante Kochakademie aussehen, die in unmittelbarer Nähe zum Kurhaus Heiligkreuz entstehen soll. (Visualisierung: zvg)

Heiligkreuz: Branchenverbände uneinig über Projekt Haar in der Suppe: Kochakademie gefährdet

1 min Lesezeit 21.09.2018, 07:58 Uhr

In Heiligkreuz sollten sich bald viele Köche weiterbilden können. Doch Arbeitgeberverbände stellen die geplante Ausbildung in Frage – und das hat Folgen für das Prestigeprojekt Kochakademie.

Schlechte Nachrichten für die geplante Kochakademie in Heiligkreuz: Das Projekt ist ins Stocken geraten. Grund dafür ist der Widerstand der Arbeitgeberverbände, wie die «Luzerner Zeitung» berichtet. 

Sowohl Gastrosuisse als auch Hotelleriesuisse zweifeln an der Notwendigkeit und am Bedürfnis für einen zusätzlichen Abschluss für Köche. Das hat Folgen: Ziehen die Branchenverbände nicht mit, dürfte der Bund kaum eine Betriebsbewilligung erteilen.

Die Hotel & Gastro Union plante im Entlebuch eine höhere Fachschule für Köche. Der Campus sollte im ehemaligen Ferienheim der Ingenbohler Schwestern in Heiligkreuz gebaut werden. Für das Projekt sprachen sich namhafte Köche aus, etwa der Entlebucher «Hexer» Stefan Wiesner, der Starkoch Nenad Mlinarevic oder TV-Koch René Schudel (zentralplus berichtete). 

Wie es nun weitergeht, steht noch nicht fest. Zum einen will Hotelleriesuisse eine Analyse des Arbeitsmarktes und des Berufsfeldes erstellen lassen. Geprüft wird zum anderen eine angepasste Form einer neuen Ausbildung. Klar ist hingegen, dass am Bauprojekt für eine Kochschule im Heiligkreuz festgehalten wird. 

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