Gute Nachrichten für den FC Luzern: Müller wird nicht gesperrt
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Marius Müller legt sich mit dem Schiedsrichter an. (Bild: Martin Meienberger/freshfocus)

Gegen Lugano spielberechtigt Gute Nachrichten für den FC Luzern: Müller wird nicht gesperrt

1 min Lesezeit 3 Kommentare 04.01.2021, 18:00 Uhr

Gegen den Luzerner Torhüter Marius Müller wurde im Dezember ein Verfahren eingeleitet, weil er sich in einem Interview über den Schiedsrichter beklagte. Das Verfahren wurde nun eingestellt.

FCL-Goalie Marius Müller kritisierte in einem Interview mit SRF die Schiedsrichter. Wegen seinen Aussagen wurde von der Swiss Football League anschliessend ein Verfahren eingeleitet (zentralplus berichtete).

Nun hat ein Disziplinarrichter der Swiss Football League entschieden, dass Disziplinarverfahren einzustellen, wie der FC Luzern mitteilt. Somit wird Müller dem FCL am 24. Januar gegen den FC Lugano zur Verfügung stehen.

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3 Kommentare
  1. CScherrer, 04.01.2021, 19:16 Uhr

    Die Befindlichkeiten im Schweizerischen Fussballverband sind alles andere als professionell. Selbstverständlich ist das lächerliche Verfahren sofort einzustellen. Das Interview habe ich mir mehrmals zu Gemüte geführt. Müller äusserst sich kritisch über die Leistungen der Schiedsrichter und dies darf er auch tun. Den Schiedsrichtern würde es gut anstehen, endlich einmal die eigene Leistung zu reflektieren. In Anbetracht der Tatsache, dass kein Schweizer Schiedsrichter zu internationalen Turnieren oder zur CL/EL eingeladen wird, sagt bereits viel über deren Qualitäten aus.

    1. Luc Bamert, 05.01.2021, 06:18 Uhr

      Erst mal gehts hier nicht um den SFV, sondern um die Swiss Football League. Das ist eigentlich Basiswissen und Voraussetzung für das Abgeben eines Kommentars.
      Der Disziplinarrichter ist seiner Aufgabe nicht gewachsen, er fällt mit seinem Entscheid den Schiedsrichtern in den Rücken. Kein Wunder, dass es Rekrutierungsprobleme gibt bei den SR. Wer will sich das noch antun, wenn er nicht geschützt wird von oben? Man erinnert sich an den Xamax-Spieler Nuzzolo, der nach Spucken gegen den SR freigesprochen wurde, was zum Rücktritt eines sehr guten SR aus dem Kt. LU geführt hat.
      In keiner andern Sportart würde ein solcher Rundumschlag eines frustrierten Goalies toleriert! Auch in „seiner“ Bundesliga wäre er für mehrere Spiele gesperrt worden. Der lächerliche Anlass war ja, dass seine Verteidiger den Corner nicht unter Kontrolle brachten. Wären sie dazu fähig gewesen, wäre Müller nicht ausgerastet.
      Die in der CH-Justiz verbreitete Kuschelei hat längst auf den Sport und insbesondere auf den Fussball übergegriffen. Leider lassen sich auch die SR viel zu viel gefallen (Reklamieren, abfällige Gesten, Rudelbildung etc.). Es gibt zwar Gesetze bzw. Reglemente, aber hey, sehen wir das nicht so eng. Die Folge dieser Mentalität ist eine um sich greifende Verluderung – bis zu chaotischen Zuständen.

    2. CScherrer, 05.01.2021, 09:04 Uhr

      Auch Sie dürfen meinem Kommentar widersprechen. Mich sogar belehren. Ob es sich jedoch um Basiswissen handelt, wage ich zu bezweifeln. Kann man wissen, muss man aber nicht.
      Bevor Sie aber widersprechen, sollten Sie sich die Aussage von Herr Müller ganz genau anhören. Genauso wie Sie meinem Kommentar widersprechen dürfen, darf sich Herr Müller so äussern. Es ist mehr als lächerlich daraus etwas zu konstruieren. Erwartet man von Fussballspielern, dass sie sich dezidiert äussern, dann bitte auch nicht aus einer Befindlichkeit reagieren. Der Vergleich mit dem Fall Nuzzolo ist völlig überzogen und hat mit der Aussge von Müller nichts zu tun. Richtig es gibt Gesetze und Reglemente. Nirgends steht geschrieben, dass sich Müller nicht so äussern darf.

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