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Gütschbahn-Bau geht in die Schlussphase
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Endlich geht es weiter: Die Baumeisterarbeiten für die neue Talstation der Gütschbahn sind seit Montag im Gang. (Bild: zentral+)

Endlich geht's weiter Gütschbahn-Bau geht in die Schlussphase

3 min Lesezeit 26.03.2015, 18:00 Uhr

Seit Montag laufen die Baumeisterarbeiten für die neue Gütschbahn. Im Frühsommer 2015 soll die Anlage betriebsbereit sein. Wann genau, ist allerdings noch immer unklar. 

Rund um die Talstation der Gütschbahn an der Baselstrasse herrschte lange Zeit tote Hose. Zweifel kamen auf, ob die Bahn tatsächlich, wie von den Besitzern versprochen, bis Sommer wieder fährt. Doch seit Montag tut sich dort was, Bauarbeiter sind am Werk. Geht es nun endlich weiter? «Ja. Seit Montag laufen die Baumeisterarbeiten für die neue Talstation. Damit geht der Bau der neuen Gütschbahn in die letzte Phase», sagt Gesa Eichler von der Château Gütsch Immobilien AG (CGI) auf Anfrage von zentral+.

Neue Talstation soll auffallen

Derzeit erstellt die beauftragte Bauunternehmung Schmid die Betonkonstruktion des modernen Neubaus. Hätte man damit nicht schon früher beginnen sollen? «Nein», sagt Eichler. Vorher sei im Februar die Technik für den Schräglift eingebaut worden. «Diese Arbeiten waren von aussen halt nicht wirklich wahrnehmbar, da sie grösstenteils im unterirdisch gelegenen Technikraum und oben an der Bergstation stattfanden.»

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Modellfoto der Talstation für die neue  Gütschbahn.

Modellfoto der Talstation für die neue Gütschbahn.

(Bild: zvg)

Nun werde der markante weisse Zugang zur Gütschbahn mit dem Schild erstellt. Die Metallbauarbeiten, elektrische Installationen, Fassadenarbeiten und der Innenausbau würden im Anschluss daran vorgenommen. 

«Die neue Tal- wie auch die renovierte Bergstation werden im Frühsommer 2015 fertig sein», sagt Eichler. Die Bahnwagen, die derzeit in den Werkstätten der Firma Inauen Schätti gefertigt werden, würden erst kurz vor Abschluss der Bauarbeiten angeliefert werden. Sie werden vermutlich in einem dunklen Bronzeton gehalten sein (siehe Modellfotos unten), am genauen Design wird noch gefeilt.

Eröffnungsdatum noch unklar

Wann die neue Gütschbahn dann in Betrieb genommen wird, ist derzeit noch offen. Bei der CGI will man sich noch nicht auf ein Eröffnungsdatum festlegen. Nach der fachmännischen Installation muss die Anlage erst im Testbetrieb geprüft und von der zuständigen Behörde bewilligt werden. Man liege aber gut im Zeitplan, so Geschäftsführerin Eichler.

Wieviel eine Fahrt auf den Gütsch dereinst kosten wird, ist ebenfalls noch unklar. Alle gängigen Abonnemente sollen aber für die Fahrt auf den Luzerner Hausberg gültig sein, so die Vereinbarung zwischen CGI und Stadt. Die Aufnahme in den Tarifverbund Passepartout werde momentan vorbereitet, sagt Eichler. «Die Verhandlungen mit den lokalen ÖV-Partnern sind derzeit noch im Gange.»

Turbulente Vorgeschichte

Das Luzerner Traditionshaus hat in der Vergangenheit häufig für Schlagzeilen gesorgt. Vorarbeiten an der seit 2008 geschlossenen und später abgerissenen Talstation wurden bereits 2013 ausgeführt, dann aber sistiert, weil nicht sicher war, ob sich die Stadt an den Investitionen beteiligen würde. Nach dem positiven Parlamentsentscheid vom letzten Sommer haben die Stadtluzerner am 11. November ein Referendum abgelehnt und damit Ja gesagt zur städtischen Beteiligung in der Höhe von 1,7 Millionen Franken.

Nach häufigen Wechseln ist seit kurzem auch ein neuer Hoteldirektor am Werk (zentral+ berichtete). Ebenfalls konnte ein neuer Küchenchef aus der Region verpflichtet werden. Hotel und Restaurant Gütsch sind seit Mai 2014 wieder offen.

Modelle, wie die Gütschbahn und die Talstation dereinst aussehen sollten, finden Sie hier in unserer Bildergalerie:

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