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Gümmeler gucken und Glace schlecken
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Kopf runter und pedalen: In Rotkreuz startet am Wochenende die Tour de Suisse. Viele wollen sich dieses Ereignis nicht engehen lassen. (Bild: zvg )

Zum Start der Tour de Suisse in Rotkreuz Gümmeler gucken und Glace schlecken

2 min Lesezeit 13.06.2015, 12:05 Uhr

Dieses Wochenende ist inRotkreuz die Hölle los. Rund 150 Profisportler starten in Rotkreuz zur Tour de Suisse. zentral+ weiss, wo die schönsten Zuschauerspots sind und wie man im Gerangel den besten Platz ergattert.

Man muss sich nicht immer selber aufs Velo schwingen, um seiner Sportbegeisterung Ausdruck zu verleihen. Besonders dieses Wochenende, beim Start der Tour de Suisse in Rotkreuz, kann man herrlich unsportlich sein und dennoch mitschwitzen und Adrenalin ausschütten.

Die erste Etappe am Samstag führt die Sportler in einem Zeitfahren von 5,1 Kilometern rund um Rotkreuz herum. Am Sonntag aber geht es für die Profis richtig los. Vor ihnen liegen 161,1 Kilometer mit 1872 Meter Steigung, das alles innert etwa vier Stunden.

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Beginnend in Rotkreuz, führt der Weg über Cham nach Zug, von dort aus über Allenwinden an den Ägerisee, weiter gehts über Sattel und Steinen nach Goldau und von dort aus entlang des Westufers des Zugersees wieder nach Rotkreuz. Diese ganze Strecke wird nochmals wiederholt –  inklusive zweier Überquerungen des Michaelskreuz. Das bedeutet für Fans konkret, dass sie den Spass zweimal zu Gesicht bekommen, ohne sich wegbewegen zu müssen. zentral+ hilft Ihnen bei der Sonntagsplanung und zeigt Ihnen die besten Schauplätze, inklusive Zeitangabe.

 

«Fun Facts» zur Tour de Suisse

Der bevorstehende Zuger Grossanlass schien zentral+ ein guter Zeitpunkt, einmal die Statistiken zur Tour de Suisse zu durchforsten. Denn es springt schon die ein oder andere Kuriosität ins Auge.

  • 2003 hat der Kasache Alexander Winokurow die Tour de Suisse gewonnen. Das scheint zunächst seltsam, macht aber durchaus Sinn. Kasachstans höchste Berge sind über 7000 Meter hoch, die Trainingsvoraussetzungen sind also gegeben.
  • Viel eher erstaunt da der Sieg eines Holländers im Jahr 1976. Hennie Kuiper. Bis heute blieb dies jedoch der einzige Sieg der Niederlande an der Tour de Suisse.
  • Berge vor der eigenen Haustüre zu haben, scheint offenbar zu helfen. Die Schweizer führen die Gesamtrangliste mit 17 Siegen an und verzeichnen damit einen Sieg mehr als die Italiener.
  • Bisher hat noch nie eine Tour de Suisse im Kanton Zug gestartet oder geendet.
  • Meistbefahrener Pass seit 1934 ist der Gotthard. 37 Mal haben sich die Radprofis über den historisch wichtigen Pass gequält.
  • Der Schweizer Albert Zweifel ist der Teilnehmer, der mit 16 Partizipationen die meisten Rennen hinter sich gebracht hat. Im Ziel angekommen ist er jedoch nur 14 Mal.
  • Bei der ersten Tour de Suisse 1933 wurden 1253 Kilometer abgespult. Damals zählte das Rennen 60 Teilnehmer. Ein Viertel davon schied vor dem Ziel aus. Der Österreicher Max Bulla gewann mit einer Zeit von 39 Stunden und rund 46 Minuten. 2014 wurden 1334,4 Kilometer abgespult. Dabei gewann der Portugiese Rui Costa mit 33 Stunden und rund 8 Minuten.

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