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Grünliberale befürworten das Projekt

2 min Lesezeit 13.06.2014, 11:13 Uhr

Die Grünliberalen unterstützen das  «Jahrhundertprojekt» Stadttunnel. Sie haben dies an ihrer kantonalen Mitgliederversammlung vom Donnerstagabend entschieden. Die Grünliberalen sind überzeugt, dass die Vorzüge des Projekts trotz der hohen Kosten überwiegen. Damit bezieht die Partei schon vor der anstehenden Debatte im Kantonsrat eine klare Position. 

Obwohl der Stadttunnel voraussichtlich erst im Herbst im Kantonsrat beraten wird, haben die Zuger Grünliberalen sich bereits jetzt mit dem Projekt intensiv auseinandergesetzt und beschlossen, schon jetzt eine klare Stellung zu beziehen, heisst es in ihrer Medienmitteilung.

Daniel Stadlin, Kantonsrat der Grünliberalen, strich an der Mitgliederversammlung die Vorzüge des Stadttunnels heraus und meinte, die Verkehrsplanung der Stadt Zug sei ein Flickwerk, das nun endlich mit einem mutigen und zukunftsweisenden Wurf gelöst werden müsse. Dagegen votierte Andreas Lustenberger, ebenfalls Kantonsrat und Vertreter des VCS. Die hohen Kosten und das fehlende Vertrauen für eine getreue Umsetzung des StadtzentrumPlus seien die wichtigsten Gegenargumente, so Lustenberger. In der anschliessenden Diskussion wurde engagiert über die Vor- und Nachteile der neuen Strassenführung und die Projektkosten diskutiert.

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Projekt soll die Attraktivität der Stadt steigern

Wichtiger Bestandteil des Jahrhundertprojekts sei das StadtzentrumPlus, so die glp in der Mitteilung. Dieses werde die Attraktivität der Stadt Zug merklich steigern. Einmal von Durchgangsverkehr erlöst, werden sich im Stadtzentrum Gewerbe und Detailhandelsgeschäfte besser entwickeln können, ist die Partei überzeugt.

«Als Jahrhundertprojekt ist der Stadttunnel mehr Zukunftsperspektive, als Kostenbuchhaltung. Der Stadttunnel ist nichts, das man einfach so streichen könnte, nur weil es gerade nicht in die Buchhaltung passt. Der Stadttunnel ist auch nichts, das man sich mal gönnt, nur weil gerade ein bisschen Geld übrig ist. Dieses Projekt bietet Zug eine Perspektive», äusserte sich Stefan Huber, Mitglied der Jungen Grünliberalen, an der Versammlung.

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