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Grünes Licht für Begegnungszone in der Luzerner Bergstrasse
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Die Bergstrasse im Luzerner Brambergquartier: Ab Mitte Juni gilt hier Tempo 20. (Bild: Screenshot Google Street View)

Pilotprojekt soll in der Stadt Schule machen Grünes Licht für Begegnungszone in der Luzerner Bergstrasse

2 min Lesezeit 4 Kommentare 28.05.2020, 16:06 Uhr

In der Bergstrasse in der Stadt Luzern wird Anfang Juni 2020 eine Begegnungszone signalisiert. Zudem werden attraktive und sichere Spiel- und Begegnungsorte geschaffen. Es ist ein Pilotprojekt, das in der Stadt Schule machen soll.

Rund 80 Bewohnerinnen und Bewohner der Bergstrasse und Umgebung sowie der Quartierverein Hochwacht haben in einer Petition den Stadtrat aufgefordert, auf der Bergstrasse im Bereich des Känzeli eine Begegnungszone einzurichten (zentralplus berichtete).

Die Stadt Luzern ist grundsätzlich bereit, solche Zonen in Wohnquartieren einzurichten, wenn sie von den Anwohnerinnen und Anwohnern gewünscht werden. Voraussetzung ist, dass sich die Strasse dafür eignet. Dies teilte die Stadt am Donnerstag mit.

Bald gilt Tempo 20

Ein Gutachten kommt zum Schluss, dass sich der erwähnte Abschnitt für eine Begegnungszone eignet. Denn aufgrund eines Generationenwechsels habe sich die Wohnbevölkerung in den letzten Jahren verjüngt, und die Strassen würden vermehrt als Spiel- und Begegnungsort genutzt. «Da in einer Begegnungszone die Höchstgeschwindigkeit 20 Kilometer pro Stunde beträgt und Fussgängerinnen und Fussgänger Vortritt haben, kann die Verkehrssicherheit erhöht und die Aufenthaltsqualität deutlich gesteigert werden», schreibt die Stadt dazu.

Die Begegnungszone umfasst den Abschnitt von der Bergstrasse 19 bis 30, die Obere Bergstrasse und den Abschnitt von der Fluhhöhe 9 bis 15. Da gegen die publizierte Verkehrsanordnung keine Beschwerde eingegangen ist, kann die Begegnungszone Anfang Juni 2020 umgesetzt werden.

Stadtrat plant weitere Begegnungszonen

Die witterungsabhängigen Arbeiten dauern voraussichtlich bis Mitte Juni. Neben den Tafeln, die den Anfang und das Ende der Begegnungs-zonen markieren, werden mit einfachen mobilen Gestaltungselementen wie Sitzbänken und Pflanzenkübeln attraktive und sichere Spiel- und Begegnungsorte geschaffen. Zur Verdeutlichung dieser Aufenthaltsbereiche werden lila- und türkisfarbene Kreise auf der Strasse und auf dem Trottoir markiert.

«Die Begegnungszone in der Bergstrasse ist die erste, die nach den Grundsätzen, Kriterien und Gestaltungselementen zu Begegnungszonen in Wohnquartieren der Stadt Luzern umgesetzt wird. Der Stadtrat will auf geeigneten Wohnquartierstrassen schnell und kostengünstig weitere attraktive und sichere Begegnungszonen ermöglichen», heisst es aus dem Stadthaus.

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4 Kommentare
  1. Andreas Peter, 28.05.2020, 16:57 Uhr

    Tja, die Begegnungszonen…
    Man bekommt, was man wählt.
    Irgendwann wird man wieder merken, dass man (Grün-) Sozialismus nicht essen kann.
    Die Menschheit lernt wirklich nichts dazu.

    1. Luk B., 28.05.2020, 20:24 Uhr

      Irgendwann werden die nicht grünen auch merken, dass Abgase giftig sind 🤷🏻‍♂️

    2. Luk B., 28.05.2020, 20:27 Uhr

      Ausserdem bringen Quartieraufwertungen vor allem den Einwohnern etwas. Und nicht der Politik.

    3. CScherrer, 29.05.2020, 07:30 Uhr

      Wir haben es schon lange gemerkt und es ist gut so! Richtig, dass die Quartiere aufgewertet und vom Suchverkehr der ewig gestrigen Parkplatz-Fetischisten befreit wird. Schade nur, dass man dies im Bramberg realisiert, welcher schon vom Durchgangsverkehr befreit ist. Dennoch der absolut richtige Weg. Weiter so.

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