Den Anwohnern stinkts Grill-Verbot auf der Ufschötti

1 min Lesezeit 06.06.2016, 09:51 Uhr

Weil die Rauchentwicklung durch Grills in der «Ufschötti» die Lebensqualität der Anwohner beeinträchtigt, hat die Stadt Massnahmen ergriffen. Im südlichen Teil der Park- und Badeanlage darf als Pilotversuch bis Ende Jahr nicht grilliert werden.

Vor einigen Wochen haben Vertreterinnen und Vertreter der Anwohnerschaft Alpenquai und Landenbergstrasse der Stadt Luzern eine Unterschriftensammlung überreicht. Mit dem Schreiben verlangen sie von der Stadt Luzern Massnahmen, um die Auswirkungen der regen Grilltätigkeit auf der Ufschötti für die Anwohnenden auf ein erträgliches Mass zu reduzieren.

Grillzonen und Gespräche

Die Stadt verstehe das Anliegen und möchte dazu beitragen, dass sich die Situation verbessert, teilt sie mit. Sie hat als Sofortmassnahmen auf diese Sommersaison folgende Massnahmen beschlossen: Im südlichen Teil der Badi darf als Pilotversuch bis Ende Jahr nicht grilliert werden. Dafür wird die Stadtgärtnerei im nördlichen Teil Grillplatten in den Boden verlegen, ist einer Medienmitteilung zu entnehmen.

Auch die im Alpenquai ansässigen Clubs (See-Club, Ruder-Club und Kanu-Club) haben Grillstellen. Weil diese vermutlich ebenfalls zur Rauchbelastung des Quartiers beitragen, seien mit den Clubs Gespräche geführt worden, um sie an die Vorgaben für korrektes Feuern und Grillieren zu erinnern, schreibt die Stadt weiter.

Im Herbst wird die Wirksamkeit der Massnahmen gemeinsam mit der Anwohnerschaft besprochen. Auf Basis der Erfahrungen von diesem Sommer werden dann die Massnahmen auf nächste Saison bei Bedarf angepasst oder ergänzt.

 

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