Goldwäscher vom Napf ist unschuldig

1 min Lesezeit 12.05.2015, 17:02 Uhr

Bis vor Bundesgericht hatte ein Goldwäscher vom Napf die Sache gezogen: Er hatte vom Luzerner Kantonsgericht eine Strafe über 655.45 Franken erhalten, weil er eine Ökowiese durchquerte, um an den Fluss zu kommen. Trotz Verbotsschild. Nun ist klar: Er hat Recht. Das Bundesgericht erklärte die Verbotstafel für illegal. Das berichtet das srf-Regionaljournal.

Das Betreten des betroffenen Grundstückes war vom Amtsgericht Entlebuch 2008 verboten worden. Das hatte den Goldwäscher aber nicht davon abgebracht, zusammen mit einer Gruppe von Kursteilnehmern den Weg über die Wiese zu nehmen. Daraufhin verlangte der Landsbesitzer Schadenersatz.

Der Landbesitzer verlangte daraufhin Schadenersatz. Der Beschuldigte hingegen plädierte auf Freispruch, schreibt srf. Der Goldwäscher sei schliesslich vom Luzerner Kantonsgericht 2014 zu einer Busse von 200 Franken und Schadenersatz von 455.45 Franken verurteilt worden.

Zu Unrecht, wie das Bundesgericht im Urteil vom Dienstag urteilt. Die Verbotstafel stehe im Widerspruch zum allgemeinen Betretungsrecht von Wald und Weiden im Zivilgesetzbuch.

Das Urteil des Kantonsgerichts ist damit aufgehoben, der Fall muss von ihm noch ein Mal beurteilt werden.

Goldwäscher im Goldwasch-Kurs. Bild: zvg (www.goldsuchen.ch)

Goldwäscher im Goldwasch-Kurs. Bild: zvg (www.goldsuchen.ch)

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