Glencore-Chef Glasenberg verzichtet auf viel Geld
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Hauptsitz von Glencore in Baar: Der Rohstoffkonzern erscheint in 30'000 Dokumenten der Paradise Papers. (Bild: pbu)

Zuger Bergbaukonzern zahlt seinem CEO «Mager»-Lohn Glencore-Chef Glasenberg verzichtet auf viel Geld

1 min Lesezeit 03.03.2017, 12:15 Uhr

Ivan Glasenberg hat 2016 1,5 Millonen Franken verdient, das sind 1000 Dollar weniger als im Vorjahr. Das für internationale Konzerne relativ moderate Einkommen kommt zustande, weil der CEO des Rohstoff-Riesen auf viel Geld verzichtet – obwohl die Zahlen des Unternehmens wieder schwarz sind.

Glencore-Chef Ivan Glasenberg hat 2016 insgesamt 1,5 Millionen Dollar verdient. Das sind 1000 Dollar weniger als im Vorjahr, wie die «Handelszeitung» aus dem am Donnerstag publizierten Jahresbericht des Unternehmens zitiert.

Der maximale Vergütung inklusive aller Boni und langfristige leistungsbezogener Anteile würde für den Konzernchef 5,79 Millionen Dollar betragen. Doch weil Glasenberg 2016 auf eine Teilnahme am variablen Vergütungsprogramm verzichtet habe, belaufe sich das Einkommen auf weniger als ein Viertel der möglichen Summe, heisst es im Geschäftsbericht.

Rückkehr in die Gewinnzone

Auch die Bezüge des Verwaltungsrats blieben auf demselben Niveau wie 2015, schreibt die «Handelszeitung» weiter. Verwaltungsratspräsident Anthony Hayward erhielt eine Millionen Dollar für seine Aufsichtspflichten. Glasenberg blieb zweitgrösster Einzelaktionär des Unternehmens und hielt 8,42 Prozent des Kapitals. Er wird auf ein Vermögen von über 5 Milliarden Dollar geschätzt. Grösster Einzelaktionär war der Staatsfonds Katar Holding mit neun Prozent.

Glencore kehrte 2016 nach einem tiefroten Milliardenverlust im Vorjahr in die Gewinnzone zurück. Es resultierte ein Reingewinn von 936 Millionen Dollar. 2015 hatte unter dem Strich noch ein Minus von 8,1 Milliarden Dollar gestanden.

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