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Gisikon: Biber verlieren ihr Zuhause
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Für die Biber wird es in Gisikon-Root eng. (Bild: Christof Angst)

Dämme müssen weichen Gisikon: Biber verlieren ihr Zuhause

1 min Lesezeit 20.07.2019, 06:55 Uhr

Die Sanierung des Autobahnanschlusses Gisikon-Root bringt es mit sich, dass der Biberdamm weichen muss.

Dass die Durchlässe des Binnenkanals und des Lölibaches bei der Autobahnausfahrt Gisikon-Root erneuert werden, hat Konsequenzen für die Biber und ihre Dämme. Denn: Der Biberdamm muss weg.

Nach Angaben der Dienststelle für Landwirtschaft und Wald müssen die Wasserstände von Binnenkanal und Lölibach auf ein Minimum abgesenkt werden. Und: Eine Auflage des Bundesamtes für Umwelt schreibt vor, dass die Durchlässe beim Binnenkanal durchgängig gestaltet werden müssen für Kleintiere.

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Die Sache mit den Kleintieren

Diese Durchlässe sei nach der Sanierung jedoch bloss gewährleistet, wenn der Wasserpegel beim Durchlass mittelfristig ein bestimmtes Niveau nicht übersteigt. Würde der Biberdamm wiederaufgebaut, wäre die Funktion des Kleintierdurchgangs beeinträchtigt oder gar verunmöglicht. Das Bundesamt für Strassen fordert darum die komplette Entfernung des Biberdammes für die Zeit während der Bauarbeiten, sprich ab Frühjahr 2020. Ende 2021 soll die Sanierung des Autobahnanschlusses Gisikon-Root abgeschlossen werden.

Die kantonale Dienststelle bezeichnet gemässe «Luzerner Zeitung» die beantragten Massnahmen während der Bauphase als «unumgänglich und verhältnismässig». Unter Auflagen wurde zugestimmt, dass falls nötig für einen Zeitraum von fünf statt der beantragten 15 Jahre eingegriffen werden darf. Dies, sollte wieder ein Biberdamm entstehen.

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