Määs abgesagt – und die Weihnachtsmärkte?
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Ist der Entscheid doch noch nicht definitiv? Für die Lozärner Määs gibt es Hoffnung. (Bild: Emanuel Ammon/Auraonline)

Schausteller machen Druck Määs abgesagt – und die Weihnachtsmärkte?

2 min Lesezeit 1 Kommentar 19.08.2020, 06:41 Uhr

Die Luzerner Herbstmesse fällt dieses Jahr definitiv aus. Doch was ist mit den Weihnachtsmärkten? Die Marktfahrer hoffen, wenigstens dann wieder geschäften zu dürfen.

Die Coronakrise hat viele Berufszweige getroffen. Einen, über den bisher eher wenig berichtet wurde, ist jener der Schausteller. Der ganze Frühling mit seinen Messen und Festen ist bereits ins Wasser gefallen, auch im Sommer waren keine Anlässe in diesem Ausmass möglich. Und der Herbst sah bisher ebenfalls wenig verheissungsvoll aus. Zahlreiche Chilbis wurden bereits abgesagt, auch die Lozärner Määs (zentralplus berichtete).

Doch die Schausteller wollen nicht weiter zuschauen. Am Mittwoch versammeln sie sich vor dem Bundeshaus, um auf ihre Situation aufmerksam zu machen, schreibt die «Luzerner Zeitung».

Eine Määs mit Maskenpflicht?

Verständnis für das Anliegen zeigt die Luzerner SVP-Kantonsrätin Lisa Zanolla, verantwortlich für die Region Luzern bei den Vereinigten Schausteller-Verbänden der Schweiz. Immerhin werde der Bundesrat am 26. August über das Schicksal der Schausteller entscheiden, hiess es beim Seco. Würden sie als Härtefall eingestuft, könnten sie auf finanzielle Unterstützung hoffen.

Noch mehr Hoffnung setzt man auf den Kanton. Denn erst kürzlich erlaubte der Bundesrat ab dem 1. Oktober wieder Grossveranstaltungen über 1000 Personen, wenn Schutzkonzepte eingehalten werden. Zanolla hat sich deshalb bereits an Regierungsrat Guido Graf gewandt. Am Mittwochmorgen gab es noch Hoffnung, die Määs könnte doch noch stattfinden. Die Organisatoren betonten aber noch am gleichen Tag gegenüber der Zeitung: Die Absage ist definitiv.

Entscheid über Weihnachtsmärkte ist noch offen

Auch für die Weihnachtsmärkte ist der Bundesratsentscheid wichtig. Sie sind noch nicht offiziell abgesagt. Die grösste Hürde dürfte die Besucherzahl und deren Verteilung sein. «Das Eidgenössische Departement des Innern wurde vergangene Woche beauftragt, zusammen mit den zuständigen Departementen und den Kantonen bis am 2. September einheitliche Bewilligungsanforderungen für Grossanlässe auszuarbeiten», sagt Mario Lütolf, Leiter Stadtraum und Veranstaltungen, zur Zeitung. Ausserdem werde die Stadt sich nächste Woche mit den Weihnachtsmarkt-Veranstaltern treffen und das weitere Vorgehen besprechen.

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1 Kommentare
  1. Müller, 19.08.2020, 12:55 Uhr

    Einfach Blödsinn den Leuten Hoffnung machen geht nimmer und nie, es sind ja mehr als 1000 es bräuchte ein Eingang ein Ausgang Maskenpflicht während der Mäss wenn schon die Politiker über den Bund fluchen wundert es mich wie ein Caos Mensch Beset das Amt noch inne hat einfach zu Sagen die Kantone sollen Entscheiden, eine Einigung gab es in Bern ja noch nicht traurig alle werden nach Bern beordert nun wissen die Kantons Vertreter gleichviel.

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