Gewerkschaft fordert: Mehr Lohn für Frauen
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In «Frauenberufen» ist die Bezahlung im allgemeinen geringer. (Symbolbild: Adobe Stock)

Unia-Frauenkonferenz in Luzern Gewerkschaft fordert: Mehr Lohn für Frauen

1 min Lesezeit 03.10.2020, 16:17 Uhr

«Frauenarbeit ist essenziell.» Unter diesem Motto stand die diesjährige Unia Frauenkonferenz in Luzern. 13o Delegierte haben teilgenommen. Sie fordern mehr Lohn für Frauenberufe.

Die Delegierten bekräftigten ihre Forderung nach mehr Lohn und flächendeckenden Gesamtarbeitsverträgen in den essenziellen Branchen. Zudem sprachen sich gegen eine Erhöhung des Frauenrentenalters aus, wie die Gewerkschaft mitteilt.

Die Gewerkschafterinnen nominierten darüber hinaus einstimmig Vania Alleva als Unia-Präsidentin sowie Véronique Polito, Renate Schoch und neu Bruna Campanello für die Geschäftsleitung.

Die Unia ist die grösste Gewerkschaft der Schweiz. Frauen sind bei ihr unterdurchschnittlich vertreten. Die Massnahmen dagegen scheinen nun Früchte zu tragen. Waren im Jahr 2004 18 Prozent der Unia-Mitglieder Frauen, sind es heute 26 Prozent. «Tendenz steigend», wie die Gewerkschaft betont.

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