Gewerbeverband Luzern verlangt sofortige Öffnung der Wirtschaft
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Gaudenz Zemp ist FDP-Kantonsrat und Geschäftsleiter des KMU- und Gewerbeverband Kanton Luzern. (Bild: zvg)

Mit Brief an den Regierungsrat Gewerbeverband Luzern verlangt sofortige Öffnung der Wirtschaft

2 min Lesezeit 3 Kommentare 09.04.2021, 11:33 Uhr

Die Signale, die der Bund aktuell aussendet, lassen die Vermutung zu, dass der Lockdown in der Schweiz über den 14. April hinaus dauern wird. Dagegen wehrt sich der Kantonale Gewerbeverband Luzern und fordert in einem Brief, dass sich der Regierungsrat beim Bundesrat für eine sofortige Öffnung der Wirtschaft einsetzen soll.

In der Schweizer Bevölkerung ist nach gut 13 Monaten Pandemie eine gewisse Lockdown-Müdigkeit spürbar. Zunehmend werden Entscheide der Exekutiven auf eidgenössischer und kantonaler Stufe hinterfragt und zum Teil herausgefordert. Dennoch tendiert der Bundesrat wohl dazu, am 14. April eine Verlängerung des Lockdowns zu beschliessen.

«Hauptursache», so schreibt der KMU- und Gewerbeverband Luzern in einer Medienmitteilung, «für einen derartigen Fehlentscheid: Zielkonflikte werden weder erkannt noch sorgfältig abgewogen. Es gibt eine ungenügende Balance zwischen den Bereichen Gesundheit, Wirtschaft, Finanzen und Soziales.»

Intervention beim Bundesrat verlangt

Deshalb bittet der kantonale Gewerbeverband (KGL) den Regierungsrat eindringlich, beim Bundesrat zu intervenieren, um den aktuellen Lockdown und die Home-Office-Pflicht umgehend zu beenden. Es gebe nach wie vor keine Evidenz, dass eine Öffnung der Wirtschaft zwingend zu der befürchteten Überlastung des Gesundheitswesens führe.

Weiter schreibt der KGL: «Wir setzen uns deshalb für eine sofortige Öffnung der Wirtschaft gemäss der Logik des gezielten Schutzes. Dieses Konzept ist das Ergebnis einer sorgfältigen Interessensabwägung und beinhaltet die Umsetzung von Schutzkonzepten, die Intensivierung der Tests, das Contact Tracing, um die Ansteckungsketten zu brechen und die Ausweitung des Impfprogramms.»

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3 Kommentare
  1. Kaufmann, 09.04.2021, 14:07 Uhr

    Pandemien und Seuchen sind seit jeher Teil der Menschheit.
    Bekanntlich dauert eine Pandemie-Phase jeweils gut 2 Jahre.
    Das nächste Virus könnte nicht 1 Prozent töten – sondern 20% oder mehr..!

    Die Forderung des Gewerbeverbandes geht an die falsche Adresse!

    Politiker und Experten machen das menschenmögliche in unserem Interesse.
    Jeder einzelne hat die Möglichkeit sich selber und damit auch alle andern zu schützen.
    Nur muss DU es tun, vielen Dank!

  2. Michel von der Schwand, 09.04.2021, 12:00 Uhr

    Herr Zemp befindet sich auch in der immergleichen Endlosschleife.

    1. Daniel Steiner, 09.04.2021, 12:10 Uhr

      Der Bundesrat auch

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