In der Zentralschweiz

Bei den Blutreserven herrscht Notstand

In der Zentralschweiz wird seit längerem zu wenig Blut gespendet. (Bild: SRK)

Die Blutkonserven seien so knapp, dass Spitäler in den nächsten Tagen nicht mehr versorgt werden können: Die Blutspende SRK Zentralschweiz hat am Mittwoch den Notstand für die Blutgruppen 0- und A- ausgerufen.

Es herrscht Alarmstufe Rot: Am Mittwoch hat die Blutspende SRK Zentralschweiz den Notstand für die Blutgruppen 0- und A- ausgerufen. Die Blutkonserven seien knapp, so knapp, dass die Versorgung der Spitäler nicht mehr garantiert werden könne, berichtet «Pilatus Today».

Nur wenige besitzen die Blutgruppen 0- und A-. Etwa sechs bis acht Prozent der Bevölkerung gehören dieser Blutgruppe an.

Die SRK Zentralschweiz sei nun dran, verstärkt Aufrufe zum Blutspenden zu machen. Die Verantwortlichen hoffen, in den nächsten Tagen genügend Spenderinnen zu gewinnen, sodass sie den Notstand entschärfen können.

In der Vergangenheit waren die Blutvorräte je nach Blutgruppe immer wieder «tief» bis «kritisch» (zentralplus berichtete). Es fehlt vor allem an jungen Menschen, die Blut spenden.

Verwendete Quellen
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