Gesucht: «Siebesiech»
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«Warten. Nichts geschieht.» (Bild: Emanuel Ammon/AURA)

Neue Stelle für das Projekt «Salle Modulable» Gesucht: «Siebesiech»

3 min Lesezeit 28.05.2015, 17:57 Uhr

Kanton und Stadt Luzern suchen eine Person für die Gesamtprojektleitung der Neuen Theaterinfrastruktur (NTI). Dafür wird es höchste Zeit, denn mit dem Projekt geht es jetzt voran. Und das Stellenprofil für das Mammutprojekt ist nicht ohne.

Es dürfte in Luzern einer der spannendsten und anspruchsvollsten Jobs der nächsten Jahre werden. Eine neue Stelle ist ausgeschrieben – für die Salle Modulable, oder besser gesagt, die Neue Theater Infrastruktur Luzern (NTI – siehe Box).  Reto Wyss, Vorsteher des Bildungs- und Kulturdepartements Luzern, betont: «Aufgrund der Einigung zwischen der Stiftung Salle Modulable und dem Trust entwickelt sich das Projekt jetzt rasch vorwärts, so dass die Projektleitung an Bedeutung gewinnt.»

Zur Zeit wird die Machbarkeitsstudie erarbeitet. «Da ist der Zweckverband grosse Kulturbetriebe involviert und muss mitarbeiten. Zudem wird aktuell die Standortfrage bearbeitet. Diese Arbeiten müssen gut koordiniert werden», sagt Wyss.

Die neue Stelle beinhaltet so einige Punkte: Sie soll Schnittstelle für alle beteiligten Partner sein, Koordinationsstelle, Kontrollstation für Zeit- und Budgetplanung und die Verantwortung für einen konstruktiven Austausch sowie einer guten Kommunikation gegen aussen tragen. Und alle diese Aufgaben soll die neue Gesamtprojektleitung erfüllen, für eines «für den Kulturstandort Luzern wegweisendes und komplexes Projekts».

Kommunikation ist entscheidend

Gerade auch Erfahrungen im Umgang mit den Medien und in der Öffentlichkeitsarbeit sind für den Job zentral. «Sie repräsentieren das Projekt nach aussen und stehen für dessen Ideen und Erfolg», heisst es in der Stellenausschreibung (siehe Link). «Die Kommunikation wird in diesem Projekt sehr entscheidend für den Erfolg sein», so Wyss. Denn letztendlich müssen bei diesem Vorhaben alle politischen Entscheidungsinstanzen überzeugt werden können. Und damit natürlich auch das Stimmvolk.

Doch nicht nur das Stimmvolk soll überzeugt, sondern auch die unterschiedlichsten Partner und projektbeteiligten Parteien müssen im konstruktiven Austausch gehalten werden. «Kommunizieren, Verhandeln und gewinnend Netzwerken» – alles Aufgaben, die die neue Stelle vereinen muss, ohne zwischen die Fronten zu geraten.

«In erster Linie suchen wir eine versierte Projektleitung, von Vorteil wäre eine regionale Vernetzung und Vertrautheit mit den kulturellen und politischen Gegebenheiten des Kantons Luzern», so Wyss. Und im letzten Punkt wird schliesslich erwähnt, was im Rahmen des Netzwerkens sicher nicht vergessen werden sollte: «Sie haben eine Affinität zu Themen und Fragestellungen im Kulturleben und sind fähig, innovative Ideen weiterzuentwickeln und umzusetzen.»

Bis dahin Rosie Bitterlis Zusatzaufgabe

Bisher nimmt Rosie Bitterli-Mucha die Gesamtprojektleitung neben ihrer Aufgabe als Chefin Kultur und Sport der Stadt Luzern wahr. Sie habe das Projekt in den letzten Monaten mit grossem Engagement deutlich vorangetrieben, betonen Stadt und Kanton in einer Mitteilung. Mit Blick auf die kommende Projektierungsphase wollen Stadt und Kanton diese Arbeit jedoch hauptamtlich vergeben.

«Rosie Bitterli wird sich damit wieder vollständig ihrer Funktion als Chefin Kultur und Sport bei der Stadt widmen können und in dieser Funktion, analog dem kantonalen Kulturbeauftragten, das Projekt weiterhin eng begleiten», so Wyss.

Die ausgeschriebene Stelle ist zunächst befristet bis 31. Dezember 2018 – je nach Projektentwicklung gibt es jedoch auch die Möglichkeit einer Verlängerung. 

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