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Gesichtertausch: Wir kreuzen Politiker
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Lustige Kombinationen der Ständeratskandidaten. Da geht der Überblick definitiv verloren. (Bild: Fotomontage les)

Die etwas anderen Ständeratskandidaten Gesichtertausch: Wir kreuzen Politiker

4 min Lesezeit 1 Kommentar 29.09.2015, 10:06 Uhr

Der Tag der Entscheidung naht. Am 18. Oktober wählt das Schweizervolk ein neues Parlament. Für die beiden Luzerner Ständeratssitze stellen sich sieben Kandidaten zur Verfügung. Doch wer steht eigentlich wofür? zentral+ hat ein unheimlich lustiges App entdeckt und verliert den Überblick.

Ständeratswahlen sind Kopfwahlen. Deshalb ist es wichtig, sich genau über die einzelnen Personen zu informieren. Allerdings kann man sich die vielen Wahlversprechen und Slogans kaum merken. Erschwerend kommt hinzu, dass zentral+ die App «MixBooth» entdeckt und die Gesichter der Kandidaten vertauscht hat. Das hat richtig Spass gemacht. Irgendwie geriet alles durcheinander – die andere Kandidatenvorschau.

Damian Schweizer

Damian Schweizer

Damian Schweizer

Der unbestechliche Jungpolitiker aus dem Seetal. «Packt an. Setzt um.», lautet sein Wahlkampfslogan. Stets im Super-Mario-Outfit weiss er geschickt Bananen aus seinem Wahlmobil zu werfen (siehe Video).

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Seine mangelnde Erfahrung macht er wett mit Einsatz. Er krempelt gerne die Ärmel hoch und ist ein Mann des Volkes. Und als Ständerat möchte er vor allem die Torquote der kleinen Kammer im FC Nationalrat verbessern.

Louis Graber

Louis Graber

Louis Graber

Der Intellektuelle unter den Kandidaten. Ein Graus ist ihm die zweite Gotthard-Röhre, gegen die er sich mit Händen und Füssen wehrt, da kann es schon mal zu Differenzen mit der Bundesrätin aus der eigenen Partei kommen. Dies, obwohl streiten so gar nicht seine Sache ist, sondern eher das Entwerfen von Gedichten:

«Mein Lieblingsgemüse ist die Möhre, dafür hasse ich die Gotthardröhre. In den Ständerat möchte ich gern, bitte wählet mich nach Bern.»

Konrad Birrer

Konrad Birrer

Konrad Birrer

«Konrad Birrer: 57, verheiratet, 4 Kinder, Ruhepuls 85, Cholesterinspiegel unter 6,5 mmol/l, Haarlänge 15 cm.» Transparenz und genügend Informationen auf den Etiketten sind ihm das Wichtigste. Deshalb setzt er sich stark für den Konsumentenschutz ein. Gerne verfolgt er Produktetests zu seinen Lieblingsprodukten Föhn, Kamm und Weichspüler – manchmal testet er auch selbst. Nach dem Abgang von Oskar Freysinger will er künftig die langhaarigen Männer im Bundeshaus repräsentieren.

Konrad Birrer gilt im Bundeshaus als sehr gut vernetzt. Und lässt er seinen Charme spielen, kann es den alten Herren schon mal warm ums Herz werden.

Priska Estermann

Priska Estermann

Priska Estermann

Priska Estermann gilt als Landei. Täglich fährt sie in die Provinz, um die frischesten Produkte direkt beim Bauer einzukaufen. Damit dies auch in Zukunft möglich ist, will sie sämtliche konsumentenfreundliche Änderungen mit zusätzlichen Subventionen abfedern.

Eine ganz klare Meinung hat sie auch zur Schweizer Armee. Der heute zur Verfügung stehende Betrag ist falsch. Er wäre in die Entwicklungshilfe zu pumpen. Oder umgekehrt. Egal, wird es ihr zu kompliziert, kümmert sie sich lieber um die Fahne am Bundeshaus oder die Schweizer Landeshymne.

Roland Müller

Roland Müller

Roland Müller

«Roland Müller in den Ständerat.» So erfrischend originell wie sein Wahlkampfspruch ist auch sein Auftritt. Gähn. Als Beamter machte er Karriere in Bundesbern, Sesselfurzen kann er. Seine grosse Stärke ist ein starkes Netzwerk zu Unternehmen, Verbänden und der Verwaltung.

Dieses Netzwerk muss auch gepflegt werden, deshalb trifft man Müller immer und überall an Apéros an. Am liebsten sind ihm Tage, wo er sich erst mit ProVelo für neue Velowege einsetzt, um sich anschliessend mit den Dampferfreunden auf dem schönen Vierwaldstättersee zu treffen.

Rudolf Fischer

Rudolf Fischer

Rudolf Fischer

Der Gemütliche mit dem spitzbübischen Lächeln. Rudolf Fischer hat einiges vor in Bern. Schliesslich kennt er den Staatshaushalt und ist Experte für den Finanzausgleich. Er hat Lösungen auf Lager, wie man die Unzufriedenheit der Geberkantone erhöhen könnte. Er verspricht, diese zu bereisen und Witze zu erzählen. Denn: «Was ist der Unterschied zwischen einem Telefon und einem Politiker? – Das Telefon kann man aufhängen, wenn man sich verwählt hat.»

Als Fundament unserer Gesellschaft bezeichnet Fischer das Kleingewerbe. Die einfachen Büezer will er bei Laune halten. Liberaler Kopf, soziales Herz, so sein Grundsatz. Und wenn Themen auf den Tisch kommen, die ihn nicht interessieren, gibt er offen zu: «Das ist mir egal.»

Yvette Schelbert

Yvette Schelbert

Yvette Schelbert

Die wandelbare Yvette. Als slowakische Immigrantin kam sie vor Jahren in die Schweiz. Jetzt hat es genug Ausländer, wie sie findet. Die Überbevölkerung treibt besonders die Mieten in die Höhe, wogegen sie sich wehrt. Und auch die Umwelt liegt ihr am Herzen, schliesslich haben wir nur diesen einen Planeten.

Yvette Schelbert ist die Spitzenkandidatin der Grünen Volkspartei. Die Wiederwahl in den Nationalrat gilt als sicher. Doch das ist nicht genug. Die eloquente Politikerin will ins Stöckli.

Wer schlussendlich am 18. Oktober das Rennen macht, ist völlig offen. Experten rechnen damit, dass es zu einem zweiten Wahlgang kommen wird. Wir sind gespannt, welches Zweiergespann sich die beiden Luzerner Sitze sichern kann.

Jetzt aber wieder ernsthaft. Damit Sie den Überblick behalten, hat zentral+ in einer Interview-Reihe alle Ständeratskandidaten vorgestellt.


Bonus: Wir wollen Ihnen weitere amüsante Politiker nicht vorenthalten. Sehen Sie die besten Kombinationen in unserer Bildergalerie.

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1 Kommentare
  1. Tonino Bucherinsky, 29.09.2015, 18:05 Uhr

    Sorry, dieser Klamauk passt nur in die Fasnachts-Zeit!