Gesellschaft
Basteltipps für Wein und schönes Wetter

So überleben Sie das Januarloch

Das Januarloch frisst sich durch Zug.

(Bild: montage zentralplus)

Falls Sie sich gefragt haben, wie Sie in diesem Jahr das Januarloch umgehen: Hier unsere Liste mit einigen guten und einigen weniger brauchbaren Überlebenstipps für den fiesen, dunklen Wintermonat.

Das Portemonnaie ist leer, der Kühlschrank auch und Nebel drückt die Stimmung: Das Januarloch hat uns fest in den Klauen. Aber nicht verzagen: Mit diesen praktischen Tipps werden die nächsten Wochen ein Klacks. Eine kluge Mischung aus Do-it-yourself, Schnäppchenjagd und gepflegtem Schnorren rettet Sie durch die Durststrecke bis zum nächsten Monatslohn.

Kleider sind ein teurer Posten in den meisten Budgets. Denn gut aussehen hat viele Vorteile. Der böse Januar zwingt uns aber, selbst bei neuen Socken zu sparen.

Zum Glück findet am 7. Januar im Hühnenberger Kostümverleih «Grüter Couture» ein grosser Totalausverkauf statt. Die perfekte Chance, sich mal günstig richtig einzukleiden. Denn seien wir ehrlich: Wer kennt schon wirklich den Unterschied zwischen hipper Mode und einem perfekt sitzenden Cowboy-Kostüm?

Es kommt mehr drauf an, wie Sie Ihren Stil tragen, als was es genau ist. Finden Sie das echte Model auf dem Bild?

Es kommt mehr drauf an, wie Sie Ihren Stil tragen, als was es genau ist. Finden Sie das echte Model auf dem Bild?

(Bild: montage zentralplus)

 

Der Bauch muss weg!

Weihnachten ist das Fest der vollen Mägen, Januar die Zeit der dicken Bäuche. Damit man sich das teure Fitnessabo sparen kann, gibt’s aber einige günstige Alternativen.

Die einfachste: Man verschiebt das Projekt «Sommer-Body 2017» um ein weiteres Jahr. Um mit den Selbstzweifeln und den Komplexen, die in ein paar Monaten auftauchen, fertigzuwerden, hilft ein Besuch im Elefantenhaus des Zoos oder Schokolade.

Bauen Sie sich Ihr eigenes Fitnessstudio selber: Die Do-it-yourself-Gemeinde kennt atemberaubend viele Tricks, mit denen man auf einfachste Weise Trainingsgeräte selber herstellen kann. Eine Kostprobe? Gerne. Hier die Anleitung für  selbstgemachte Gewichte:

– Nehmen Sie einen Behälter.

– Füllen Sie was Schweres rein.

– Heben Sie ihn hoch.

Zack: Ihr erstes selbstgemachtes Trainingsgerät.

Für alle Do-it-yourself-Muffel: Diverse Zuger Fitnessclubs bieten kostenlose Probetrainings an. Zum Beispiel der Indigo-Fitnessclub in Zug. Wann soll man das ausprobieren, wenn nicht im Angesicht des Januarlochs?

 

Do-it-yourself-Schönwetterperiode

Falls der Zugersee mal wieder aus purer Geltungssucht heraus sein Wasser in Nebel verwandelt und Zug damit eindeckt, gibt es zwei praktische Varianten, dem zu entkommen.

Basteln Sie beispielsweise Ihr eigenes Wetter mit dieser praktischen Schönwetter-Brille.

Einfach ausschneiden und auf die Brille Ihrer Wahl kleben.

Einfach ausschneiden und auf die Brille Ihrer Wahl kleben.

(Bild: montage zentralplus)

Wer gerade keine Brille zur Hand hat: Der Zugerberg ist meist über dem Nebel. Wenn Sie kein Geld für die Bahn haben, dann laufen Sie halt. Tut Ihnen eh gut (siehe Punkt 2).

 

Gourmettipps für wenig Geld

Das wichtigste Thema bleibt aber klar das Essen. Dazu gibt es in Zug im Januar einige gute Möglichkeiten.

Wann waren Sie eigentlich das letzte Mal in der Kirche? Im Anschluss an den Gottesdienst gibt’s da nämlich oft noch einen sogenannten Kirchenkaffee. Und zum Kaffee reicht man gerne auch etwas Gebäck. Ein sparsames Frühstück und mit der Messe hat man sogar noch ein gemeinsames Gesprächsthema mit Oma beim nächsten Familientreffen. 

Die wirklich heissen Tipps kommen aber erst noch: Im Januar gibt es in Zug viele Möglichkeiten, günstig und gut zu essen. Vorne mit dabei ist da der Feintopf: Wöchentlich jeweils Freitags gibt’s im JAZ in der Altstadt ein Mittagessen für zehn oder 16 Franken. Anmelden sollte man sich bis Donnerstagmittag per Mail.

Oder wieso nicht mal wieder ins Podium 41? Das Essen ist gut und günstig (zentralplus berichtete).

Das Billigste ist aber immer noch, sich von Freunden einladen zu lassen. Natürlich nicht, ohne etwas mitzubringen, klar. Selbst wir wissen, was sich gehört. Wenn aber der teure Bordeaux das Januar-Budget sprengt: Keine Angst. Mit der einfachen Do-it-yourself-Anleitung von zentralplus können Sie sich den Gastgeschenk-Wein selber basteln.

Traubensaft, einen Schuss Wodka und mit Zucker nachsüssen. Nun fehlt nur noch das passende Etikett zum selberausschneiden.

Traubensaft, einen Schuss Wodka und mit Zucker nachsüssen. Nun fehlt nur noch das passende Etikett zum selberausschneiden.

(Bild: montage zentralplus)

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